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Oktober 2019

INHALTSVERZEICHNIS

NEUES VON LANDBELL GROUP
Die Finalisten des Green Alley Award 2019

WER IST WER BEI LANDBELL GROUP 
Interview mit Tim Scholz, CFO bei Landbell Group

TAKE BACK
Batterierücknahme in Deutschland: ERP wird auch weiterhin alle Sammelstellen bedienen
Deutschland: Mindeststandard zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen


CIRCULAR ECONOMY
Prioritäten, Portfolios und Kandidaten der neuen Europäischen Kommission
Deutschland plant Verbot von Plastiktüten
Laufende Umfrage zur Verwendung von recycelten Kunststoffen

CHEMICAL CONTROL
Update zum Brexit

SOFTWARE UND TECHNOLOGIE
Neues Projekt zum Recycling von Elektroschrott

NEUE STUDIEN UND BERICHTE
Übermäßiger Kauf elektronischer Geräte gefährdet Versorgung mit seltenen Mineralien

Neue Studie zu chemischem Recycling

INNOVATIONEN UND VORREITER
Im Vordergrund steht das Team

TERMINE


Die Finalisten des Green Alley Award 2019

Nach monatelanger Bewerbung des Green Alley Award und einem intensiven Auswahlverfahren sind wir stolz, die diesjährigen Finalisten bekannt geben zu können. Die sechs Start-ups kommen aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Dänemark und Estland. Ihre innovativen Geschäftsideen drehen sich um Abfallvermeidung, Recycling, sowie um digitale Technologien zur Förderung der Kreislaufwirtschaft.

Die Start-ups

Cellugy aus Dänemark hat das Produkt EcoFLEXY entwickelt, eine vollständig biobasierte Alternative zu herkömmlichen Kunststoffverpackungen. Das deutsche Start-up Flustix hat ein Verbrauchersiegel erfunden, mit dem sich die Transparenz erhöhen und das Bewusstsein der Verbraucher schärfen lässt. Gelatex Technologies aus Estland hat eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichem Leder geschaffen. LivingPackets, ein Start-up mit Sitz in Frankreich, hat eine nachhaltige Verpackungslösung für Online-Lieferungen entwickelt. RMF Tech aus Deutschland hat eine Recyclingtechnologie erfunden, mit der das seltene Material Indium zurück gewonnen werden kann. Und das spanische Biotechnologie-Start-up VEnvirotech stellt aus Bakterien Biokunststoffe aus Polyhydroxyalkanoat (PHA) her.

Wie geht es weiter?

Die sechs Finalisten werden ihre Geschäftsideen live vor einem internationalen Publikum präsentieren. Die Jury des Green Alley Award, die sich aus Experten von Landbell Group sowie von unseren Partnern zusammensetzt, wählt dann den Gewinner des Green Alley Award 2019 aus.

Weitere Informationen zu den Finalisten finden Sie in unserem Blog zum Green Alley Award
Wenn Sie an der Verleihung in Berlin teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte hier an


Interview mit Tim Scholz, CFO bei Landbell Group

Was ist Ihre Aufgabe bei Landbell Group?
Ich bin CFO bei Landbell Group und kümmere mich als solcher um die Finanzen des Unternehmens. Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass wir weiterhin finanziell wachsen. Außerdem fällt das Thema HR in meinen Verantwortungsbereich. Ein weiterer Aspekt meiner Aufgabe besteht also darin, sicherzustellen, dass sich unsere Mitarbeiter weiter entwickeln können und Ihnen die besten Voraussetzungen geboten werden, zum Wachstum des Unternehmens beizutragen.

Was sind Ihre wichtigsten Aufgaben und Herausforderungen?
Die Landbell Group besteht aus einer Reihe von Unternehmen, die ihren Sitz in ganz unterschiedlichen Teilen der Welt haben. Unsere Mitarbeiter kommen aus über 30 verschiedenen Ländern. Diese Vielfalt macht meine Arbeit spannend, gleichzeitig ist sie aber auch eine Herausforderung, da wir dafür sorgen müssen, dass alle an einem Strang ziehen und am gleichen Ziel arbeiten. Da ich noch ziemlich neu im Unternehmen bin, möchte ich mich mit möglichst vielen Mitarbeitern treffen und verstehen, woran genau sie arbeiten. Ich bin sehr wissbegierig und finde es wichtig zu verstehen, mit welchen konkreten Themen und Aufgaben wir uns im Unternehmen beschäftigen.

Wie sind Sie zur Landbell Group gekommen?
Ich habe zunächst im Bauwesen gearbeitet und dafür fünf Jahre in Budapest gelebt. Anschließend war ich bei einem internationalen Unternehmen für Lagerhaussoftware und -logistik beschäftigt, bei dem ich für den mitteleuropäischen Raum verantwortlich war. Ich denke, diese Erfahrung hat mich gut auf die Tätigkeit bei einer internationalen und vielfältigen Unternehmensgruppe wie Landbell Group vorbereitet.

Was tun Sie in Ihrem Privatleben für die Umwelt?
Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Wir trennen unseren gesamten Hausmüll in Papier-, Verpackungs-, Lebensmittel- und Gartenabfälle sowie in Restmüll. Außerdem sammeln wir Glas und Metall. Für Wasser, alkoholfreie Getränke und das gelegentliche Bier kaufen wir Mehrwegpfandflaschen.


Batterierücknahme in Deutschland: ERP wird auch weiterhin alle Sammelstellen bedienen

Die Bundesregierung arbeitet aktuell an einer Reform des Batteriegesetzes, um bestehende Defizite bei der Sammlung von Geräte-Altbatterien zu beheben. Das zu Landbell Group gehörende Unternehmen ERP Deutschland ist eng in den Gesetzgebungsprozess eingebunden und setzt alles daran, auf eine konstruktive Lösung hinzuarbeiten, die sowohl eine flächendeckende Rücknahme von Geräte-Altbatterien als auch faire Wettbewerbungsbedingungen garantiert.

Auslöser des Verfahrens sind die finanziellen Probleme bei der Stiftung GRS, dem einzigen der fünf am Markt befindlichen Rücknahmesysteme, das eine spezielle rechtliche Funktion innehat – mit entsprechenden zusätzlichen Rechten und Pflichten. ERP erkennt diese Herausforderungen an, warnt jedoch vor jeglichen gesetzgeberischen Maßnahmen, die zu einer künstlichen Bevorteilung der Stiftung GRS auf Kosten der anderen vier beteiligten Systeme und damit zu einer für das Gesamtsystem schädlichen Wettbewerbsverzerrung führen würden.

Trotz der bestehenden Unsicherheiten im Markt, sieht ERP Deutschland keinerlei negative Auswirkungen auf die flächendeckende Rücknahme von Geräte-Altbatterien. Das Unternehmen wird auch weiterhin alle angeschlossenen Sammelstellen bedienen und die ordnungsgemäße Rücknahme und Verwertung von Altbatterien sicherstellen. ERP Deutschland ist bereit, auch kurzfristig einige der von der Stiftung GRS abgedeckten Sammelstellen zu übernehmen, um einen sofortigen und effektiven Kostenausgleich zu gewährleisten.

Kontaktieren Sie Landbell Group hier

Deutschland: Mindeststandard zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen

Eines der Hauptziele des am 1. Januar 2019 in Kraft getretenen Verpackungsgesetzes ist die Erhöhung der Recyclingquoten von Verpackungen. Um dies zu erreichen, muss unter anderem die Recyclingfähigkeit von Verpackungen verbessert werden. Das Gesetz schreibt deshalb vor, dass Rücknahmesysteme ihren Herstellern Anreize und Hilfestellung dafür bieten, möglichst gut recycelbare Verpackungen auf den Markt zu bringen. Obwohl dieser Ansatz im Hinblick auf die Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft vielversprechend erscheint, gibt es in der praktischen Umsetzung viele Herausforderungen. Eine dieser Herausforderungen betrifft die Definition der Recyclingfähigkeit.

Die für Verpackungen zuständige nationale Behörde, die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) hat am 30. August den aktuellen Mindeststandard für die Bemessung der Recyclingfähigkeit von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen veröffentlicht. Diese Kriterien basieren auf der sogenannten Orientierungshilfe, die bereits im vergangenen Jahr veröffentlicht und zweimal mit den betroffenen Stakeholdern konsultiert wurde. Sie geben Hinweise darauf, welche Verpackungsmaterialien und Materialkombinationen als recycelbar angesehen werden können und welche nicht. Die Kriterien müssen laut Gesetz jährlich evaluiert werden.

Den Mindeststandard der ZSVR können Sie hier herunterladen

Prioritäten, Portfolios und Kandidaten der neuen Europäischen Kommission

Die designierte Präsidentin der neuen Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat ihre Wunschkandidaten für die 27 zukünftigen Vizepräsidenten und Kommissare bekannt gegeben. Zudem gab sie einen Ausblick auf die politischen Prioritäten ihrer Amtszeit.

Der Litauer Virginijus Sinkevičius soll neuer Kommissar für Umwelt werden und als solcher unter anderem für alle Rechtsvorschriften im Abfallbereich verantwortlich sein. Das Mitglied der Fraktion Die Grünen/Europäische Freie Allianz ist aktuell Minister für Wirtschaft und Innovation in seinem Heimatland. Mit nur 28 Jahren ist er der jüngste der Kommissionskandidaten. Teil seiner Aufgabe wird es sein, den neuen Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft zu erarbeiten, den Frau von der Leyen für ihre Amtszeit angekündigt hat.

Der Plan ist Teil des „European Green Deal“, einer der sechs Säulen der neuen Kommission. Das wichtigste Ziel dieses „Deals“ ist es, Europa bis zum Jahr 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen. Koordiniert werden soll dieses Unterfangen von Frans Timmermans (Sozialisten und Demokraten), einem der drei zukünftigen Exekutivvizepräsidenten der EU sowie Kommissar für Klimaschutz.

Die Liste der zukünftigen Kommissare ist allerdings noch nicht in Stein gemeißelt. Das Europäische Parlament kann noch einige Änderungen sowohl an den Kandidaten als auch an den entsprechenden Portfolios verlangen, was Frau von der Leyen dazu zwingen würde, ihr Kollegium umzusortieren. Die endgültige Abstimmung des Parlaments über die Kommission ist für den 21. Oktober geplant. Nach der offiziellen Annahme durch den Rat der Europäischen Union wird die neue Kommission dann voraussichtlich am 1. November ihr Amt antreten. 


Deutschland plant Verbot von Plastiktüten

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat einen Gesetzentwurf für ein Verbot bestimmter Tragetaschen aus Plastik vorgelegt. Das Verbot soll die Ressourceneffizienz in Deutschland weiter verbessern und die Umweltauswirkungen von Plastiktüten verringern. Ultraleichte Plastiktüten mit einer Wandstärke von weniger als 15 Mikrometern, die für Obst und Gemüse verwendet werden, sind von dem Verbot ausgenommen.

Parallel dazu arbeitet das BMU an einer Neufassung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, um die Anforderungen der im vergangenen Jahr novellierten europäischen Abfallrahmenrichtlinie in deutsches Recht umzusetzen. Damit sollen unter anderem die darin festgelegten höheren Recyclingquoten erreicht und wichtige Maßnahmen zur Förderung der Kreislaufwirtschaft, zur Verbesserung des Ressourcenschutzes und der Abfallvermeidung, sowie zur Getrenntsammlung definiert werden.

Beide Entwürfe müssen noch von der Bundesregierung und anschließend vom Bundestag offiziell verabschiedet werden.


Laufende Umfrage zur Verwendung von recycelten Kunststoffen

Der Verband European Plastics Recyclers (EuPC) arbeitet aktuell an der dritten Ausgabe seiner Umfrage zur Verwendung recycelter Kunststoffe (recycled plastics materials, rPM) durch Kunststoffverarbeiter. Der Übergang zur Kreislaufwirtschaft stellt die europäische Kunststoffindustrie vor zahlreiche Herausforderungen. Wege zu finden, das Volumen recycelter Kunststoffen zu erhöhen, wird für die Branche immer wichtiger. Kunststoff verarbeitende Unternehmen spielen eine zentrale Rolle bei der Schaffung eines Marktes für rPM und dabei, dass diese Materialien in neuen Produkte zum Einsatz kommen.

Die Umfrage knüpft an die vorangegangenen Umfragen aus den Jahren 2017 und 2018 an und zielt darauf ab, das Wissen über den Einsatz von rPM in der europäischen Kunststoff verarbeitenden Industrie zu vertiefen und diese Unternehmen beim Übergang in eine Kreislaufwirtschaft besser zu unterstützen.

Der Fragebogen kann auf Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Türkisch und Polnisch abgerufen werden und kann von allen europäischen Unternehmen aus der Kunststoff verarbeitenden Industrie bis Dezember 2019 ausgefüllt werden. Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage sollen im ersten Quartal 2020 veröffentlicht werden.

Zur Umfrage gelangen Sie hier

Update zum Brexit

Das Vereinigte Königreich wird in wenigen Wochen (31. Oktober 2019) aus dem Chemikalienregulierungssystem der Europäischen Union (EU) austreten.

Unternehmen aus dem EU-27-Raum, die Stoffe von Lieferanten mit Sitz im Vereinigten Königreich beziehen, wird empfohlen, sich mit ihrer Lieferkette auseinander zu setzen, um auch nach dem Ausstieg des Vereinigten Königreichs eine ununterbrochene Einhaltung der REACH-Vorschriften sicherzustellen. Die aktuell wahrscheinlichsten Lösungen hierfür sind:

(a) der im EU-27-Raum ansässige Importeur eines britischen Lieferanten übernimmt die nach REACH vorgeschriebene Registrierung des Stoffes,
(b) der britische Lieferant ernennt einen Alleinvertreter in einem EU-27-Mitgliedstaat, der den Stoff gemäß REACH registriert oder
(c) der EU-27-Importeur wechselt zu einem im EU-27-Raum ansässigen REACH-registrierten Lieferanten.

Diese Lösungen müssen unmittelbar nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU umgesetzt sein.

Im März hatte das britische Parlament den Entwurf des Statutory Instruments gebilligt, bei dem es sich um die britische Fassung des REACH-Gesetzestextes handeln soll. Der Text enthält auch Bestimmungen für die Rolle des Alleinvertreters, der im Auftrag eines Herstellers oder Formulierers aus dem Vereinigten Königreich ernannt werden kann.

Das zu Landbell Group gehörende Unternehmen H2 Compliance kann über seine britische Gesellschaft als Alleinvertreter gemäß UK-REACH fungieren. Sofern Sie sich noch nicht mit Ihrer Lieferkette auseinandergesetzt haben, um auch nach dem Brexit die Einhaltung der relevanten Vorschriften sicherstellen zu können, wird empfohlen, dies unverzüglich nachzuholen. H2 Compliance kann Sie und andere Unternehmen aus Ihrer Lieferkette dabei unterstützen, Ihre Verpflichtungen zu identifizieren, Lösungen zu entwickeln und mit den Behörden in der EU oder im Vereinigten Königreich in Kontakt zu treten.

Kontaktieren Sie Landbell Group hier

Neues Projekt zum Recycling von Elektroschrott

Ein ehrgeiziges neues Projekt mit dem Namen IRVE (Innovative Recycling Verfahren für Elektroschrott) arbeitet daran, neue Verfahren zur Rückgewinnung wertvoller Metall- und Kunststoffteile aus Elektroschrott zu finden. Das Projekt wird von der Technischen Universität Aschaffenburg, dem Fraunhofer-Institut für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie (Fraunhofer IWKS) und den Industriepartnern Sesotec und Mairec angeführt.

IRVE verfolgt dabei zwei Ansätze: Beim ersten Ansatz werden die Elektroaltgeräte von Sensoren erfasst und bewertet, woraufhin mit Hilfe von Algorithmen diejenigen Komponenten identifiziert werden, die wertvolle Materialien enthalten. Beim zweiten Verfahren kommt die auf Schockwellen basierende elektrohydraulische Zerlegung zum Einsatz, die Schwachstellen im Material erkennt und das Material anschließend anhand dieser Schwachstellen zerlegt. Die automatische Sortierung trennt die Materialien dann in einzelne Komponenten.

Das IRVE-Projekt wurde als Maßnahme zur Schaffung einer ressourcenschonenderen Wirtschaft in Bayern ins Leben gerufen und ist Teil des im Juli 2018 veröffentlichten Sieben-Punkte-Plans der Bayerischen Staatsregierung.

Weitere Informationen zum IRVE-Projekt finden Sie auf der Website des Fraunhofer IWKS

Übermäßiger Kauf elektronischer Geräte gefährdet Versorgung mit seltenen Mineralien

Eine neue Umfrage unter 2.353 Personen im Vereinigten Königreich hat ergeben, dass 51% der Haushalte mindestens ein nicht genutztes elektronisches Gerät besitzen. Vor dem Hintergrund der Prognose, dass sechs der in Mobiltelefonen enthaltenen Materialien in den nächsten 100 Jahren ausgeschöpft sein werden, wird einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, den Verbrauch dieser Materialien zu senken – sei es durch weniger Konsum, Wiederverwendung oder das Recycling elektronischer Geräte. Einer der diesjährigen Finalisten des Green Alley Award, das Start-up RMF Tech aus Deutschland, hat eine Recyclingtechnologie entwickelt, mit der das seltene Material Indium aus Elektroschrott gewonnen werden kann.

Die Förderung eines nachhaltigen Umgangs mit Elektrogeräten ist alles andere als einfach und erfordert Anstrengungen von Einzelhändlern, Herstellern, Regierungen und Rücknahmesystemen bezüglich Reparatur- und Recyclingfähigkeit sowie klare Richtlinien und Infrastrukturen.

Laut der oben genannten Umfrage planen 69% derjenigen Haushalte, die ungenutzte elektronische Geräte bei sich zu Hause haben, diese Geräte für den Fall aufzubewahren, in dem ihr aktuelles Gerät nicht mehr funktionieren sollte. Nur ein Drittel plant, die Geräte zu recyceln (18%) oder zu verkaufen (14%). Zu den Gründen dafür, nicht verwendete elektronische Geräte nicht zum Recycling zu bringen, gehören die Unkenntnis über die enthaltenen seltenen Materialien (59%) und über Möglichkeiten, die Geräte zurückzugeben (29%), sowie Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit (37%).

Die Umfrage wurde im Auftrag der Royal Society of Chemistry durchgeführt.

Die vollständigen Ergebnisse finden Sie hier

Neue Studie zu chemischem Recycling

Eine neue Studie von Zero Waste Europe versucht, ein klareres Bild über das Potenzial von chemischem Recycling in der Kunststoffindustrie zu zeichnen. Die Studie zeigt die verfügbaren Informationen sowie den aktuellen Stand der Umsetzung in Europa auf. Zudem gibt sie politische Empfehlungen, mit denen sichergestellt werden soll, dass chemisches Recycling den Übergang in eine Kreislaufwirtschaft unterstützt.

Der Bericht macht deutlich, dass chemisches Recycling keine Patentlösung darstellt und dass eine Änderung der Verbrauchergewohnheiten für eine nachhaltigere Industrie nach wie vor von wichtigster Bedeutung ist. „Der Hype um das chemische Recycling sollte nicht von der eigentlichen Lösung ablenken, die darin besteht, Einwegkunststoffe zu ersetzen, neue Kunststoffe zu entgiften und zu vereinfachen und Geschäftsmodelle zu entwickeln, mit denen Kunststoffe effizient eingesetzt werden können“, sagt Joan Marc Simon, Geschäftsführer von Zero Waste Europe.

Den vollständigen Bericht können Sie hier aufrufen

Im Vordergrund steht das Team

„Wenn du schnell gehen willst, geh alleine. Wenn du weit kommen willst, geh zusammen mit anderen.“ (Afrikanisches Sprichwort)

Die diesjährigen Finalisten des Green Alley Award sind gerade bekannt gegeben worden. Die sechs Kandidaten haben es durch ein hartes Auswahlverfahren geschafft, an dem mehr als 250 innovative Geschäftsideen zur Kreislaufwirtschaft beteiligt waren. Im Rahmen des Auswahlverfahrens hat die Jury die Start-ups anhand unterschiedlicher Kriterien genauestens untersucht. Eines der Kriterien: das Team hinter dem Start-up.

Die meisten Start-ups haben mehr als ein Teammitglied. Das ist insbesondere dann von Vorteil, wenn es darum geht, den Workload aufzuteilen und sich unterschiedliche Sichtweisen zunutze zu machen. Die Teams hinter den diesjährigen Finalisten des Green Alley Awards haben mindestens zwei Mitglieder. Ein erfolgreiches Team teilt dieselben Werte und verbindet ein gemeinsames Ziel. Idealerweise sollten die Teams interdisziplinär sein und unterschiedliche berufliche und akademische Hintergründe haben.

Im Zuge des Auswahlverfahrens für den Green Alley Award hat die Jury großen Wert auf Vielfalt und die Fähigkeiten der einzelnen Teammitglieder gelegt. Diese brauchen eine kreative, über den Tellerrand hinausgehende Denkweise, um gute Ideen zu entwickeln. Gleichzeitig müssen sie aber auch über die technischen Fähigkeiten verfügen, ihr Produkt oder ihre Dienstleistung zu realisieren und umzusetzen. Doch auch das reicht nicht aus. Eine gute Lösung muss auch beworben und vermarktet werden, was Verkaufs- und Geschäftsfähigkeiten erfordert.

Schauen Sie sich die diesjährigen Finalisten an: Können Sie das Team ausmachen, das das Zeug dazu hat, den Green Alley Award 2019 zu gewinnen?

Schauen Sie sich die diesjährigen Finalisten an
Wenn Sie an der Verleihung in Berlin teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte hier an
1 Oktober 2019, Transitioning to a Circular Economy, Köln,Deutschland 

4 Oktober 2019, European Circular Economy Forum 2019, Kiev, Ukraine

5 Oktober 2019, Circular Economy Hackathon 2019Kiev, Ukraine

9 Oktober 2019, The adaptive re-use of our built heritage for a greener Europe, Brüssel, Belgien

15 Oktober 2019, Discover The Blue Connection in Munich, München,Deutschland 

16 - 18 Oktober 2019, Asia Pacific Circular Economy Roundtable, Kaohsiung City, Taiwan

25 - 26 Oktober 2019, Climathon Torres Vedras 2019, Portugal 

28 Oktober - 3 November 2019, Horeca PJ Food Waste collection pilot project – FoodWaste Warrior, Malaysia 

4 November 2019, Scaling Up 2019 Conference: Delivering a Bio-Circular Economy, Ontario, Kanada 

4 - 5 November 2019, Design & Innovation Forum, Stockholm, Schweden

5 - 7 November 2019, The 2019 Conference on Canadian Stewardship, Ontario, Kanada


11 - 12 November 2019, The 3rd Indonesia Circular Economy Forum 2019, Jakarta, Indonesien

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