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September 2019

INHALTSVERZEICHNIS

NEUES VON LANDBELL GROUP
Landbell Group tritt Abfall-Allianz “PREVENT” bei
Neues Landbell Group Whitepaper zur Kreislaufwirtschaft

WER IST WER BEI LANDBELL GROUP 
Interview mit Ulf Hallmann, Chief Information Officer

TAKE BACK
Fokus auf Südafrika
Konsultationen zu Verpackungen: Britische Regierung veröffentlicht Evaluierungsbericht


CIRCULAR ECONOMY
Kanada will Einwegkunststoffe ab 2021 verbieten

CHEMICAL CONTROL
Neues zur Benachrichtigungsfrist bei Giftnotzentralen

SOFTWARE
Neues Cloud-basiertes Tool für Sortieranlagen

NEUE STUDIEN UND BERICHTE
Flexibles Polyethylenrecycling bietet enormes Potenzial

INNOVATIONEN UND VORREITER
Das Geheimnis erfolgreicher Gründer

TERMINE


Landbell Group tritt Abfall-Allianz “PREVENT” bei 

Landbell Group ist der Abfall-Allianz „PREVENT“ beigetreten, deren Ziel es ist, Schwellen- und Entwicklungsländer beim Aufbau einer Kreislaufwirtschaft zu unterstützen. Die Allianz wurde im Mai vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Kooperation mit Indonesien und Ghana ins Leben gerufen und besteht aus über 30 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und öffentlichen Institutionen.

Landbell Group trägt seit über 20 Jahren zur Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft bei und freut sich sehr, diese langjährige Erfahrung in die Allianz einzubringen und mit den Partnern vor Ort zu teilen. Internationale Kooperationen und der intensive Austausch zwischen Unternehmen, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und öffentlichen Institutionen sind der beste Weg, die Kreislaufwirtschaft weltweit voranzutreiben, Klima und Umwelt zu schützen und Wertschöpfung vor Ort zu schaffen. 

Mit seiner Expertise als pan-europäischer Recycling-Dienstleister mit 35 Rücknahmesystemen in 19 Ländern wird Landbell Group die Allianz vor allem bezüglich der Sammlung und Verwertung von Verpackungen und Elektroaltgeräten sowie der Kooperation mit der kommunalen Abfallwirtschaft unterstützen. Ziel der Allianz ist es unter anderem, „best practices“ aus verschiedenen Ländern zu sammeln, gemeinsam mit Experten vor Ort Lösungskonzepte zu erarbeiten und diese dann im Rahmen von Modellprojekten umzusetzen.

Mehr Informationen finden Sie hier
Die Pressemitteilung von Landbell Group finden Sie hier


Neues Landbell Group Whitepaper zur Kreislaufwirtschaft 

Landbell Group hat ein neues Whitepaper zur Kreislaufwirtschaft mit dem Titel „Innovative and sustainable: Transitioning Europe towards a circular economy“ veröffentlicht. Mit dem Papier möchte Landbell Group die bisherigen Erfolge auf dem Weg zu mehr Zirkularität würdigen, die vor uns liegenden Herausforderungen aufzeigen, und – basierend auf der langjährigen Erfahrung des Unternehmens als Betreiber von 35 Rücknahmesysteme in Europa für WEEE, Batterien und Verpackungen – einige politische Handlungsempfehlungen geben, die es allen Akteuren ermöglichen sollen, sich bestmöglich in die Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft einzubringen. 

Das Whitepaper zeigt auf, wie politische Instrumente wie die erweitere Herstellerverantwortung (extended producer responsibility, EPR), die in der europäischen Abfallrahmenrichtlinie oder den entsprechenden nationalen Gesetzen verankert sind, dazu beigetragen haben, Sammel- und Recyclingraten deutlich zu erhöhen und die Deponierung und Verbrennung von Abfällen in der Europäischen Union (EU) zu verringern. Allerdings liegen auf dem Weg zu einer echten Kreislaufwirtschaft noch einige Herausforderungen vor uns, insbesondere bezüglich der weiteren Erhöhung der Recyclingraten. Dies gilt für alle Arten von Ressourcen, die in Produkten und Dienstleistungen verwendet werden. Andere Herausforderungen ergeben sich durch die illegalen Müllexporte in Drittländer, durch die Gestaltung der Abfall- und Ressourcenmärkte, die selbst in der EU immer noch sehr fragmentiert sind, durch die unklaren Rollen und Verantwortlichkeiten aller Beteiligten  am Lebenszyklus eines Produktes, sowie durch den unzureichenden Vollzug der gesetzlichen Regelungen. All diese Herausforderungen verhindern aktuell eine effektive und kosteneffiziente Umsetzung der Kreislaufwirtschaft. 

Zur Bewältigung dieser Herausforderungen undum den Weg für eine innovative und nachhaltige Kreislaufwirtschaft freizumachen, gibt das Whitepaper zudem folgende politische Handlungsempfehlungen:
  • Intelligente Ziele für das Recycling und für die Verringerung von Abfalldeponierung und -verbrennung setzen
  • Das Prinzip der erweiterten Herstellerverantwortung stärken, harmonisieren und für gleiche Wettbewerbsbedingungen sorgen
  • Klare, transparente und praktikable Rollen und Verantwortlichkeiten für alle beteiligten Akteure definieren
  • Verbraucher befähigen, sich stärker in die Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft einzubringen
  • Einen effektiven Vollzug der gesetzlichen Regelungen sicherstellen
  • Forschung und Entwicklung fördern
Das komplette Whitepaper können Sie hier herunterladen

Interview mit Ulf Hallmann, Chief Information Officer 

Was ist Ihre Aufgabe bei Landbell Group?
Ich bin verantwortlich für alle Softwaredienstleistungen, -produkte und -lösungen, die wir verkaufen oder intern nutzen. Um sicherzustellen, dass unser Unternehmen effizient und erfolgreich ist, koordiniere ich zudem alle Informationsflüsse, die notwendig sind, damit unsere Softwarelösungen innerhalb des vorgegebenen Budgets sind, rechtzeitig geliefert werden und den Anforderungen der Kunden entsprechen. Aus diesem Grund leite ich nicht nur Teams, die sich um die Herstellung von Software kümmern, sondern auch viele Aktivitäten, die mit Projekt-, Prozess- und Geschäftsinnovationsmanagement zu tun haben. Meine Teams befinden sich in Lissabon, wo der Schwerpunkt auf der Softwareproduktion liegt, in Mainz, wo der Schwerpunkt auf IT-Infrastruktur und Lieferantenmanagement liegt, und in München, wo der Schwerpunkt auf der Organisation des Projektmanagements liegt und wo wir ein Projektmanagementbüro haben. 

Was sind Ihre wichtigsten Aufgaben und Herausforderungen?
Derzeit konzentriere ich mich darauf, sämtliche Arbeiten, die früher auf verschiedene Geschäftsbereiche verteilt waren, zu synchronisieren. Um unsere Ziele in Hinblick auf das Unternehmenswachstum zu erreichen, müssen wir die Arbeit unserer großartigen Mitarbeiter, die wir bereits an Bord haben, synchronisieren und ihnen die zusätzlichen Fähigkeiten und Methoden zur Verfügung stellen, die ein wachsendes Unternehmen benötigt – und die von unseren erstklassigen Kunden erwartet werden. Wir werden unser Portfolio an Systemen und Lösungen erweitern und skalieren, um maximalen Komfort und Vereinfachung zu bieten, um den Unternehmenswert zu steigern und um Maßstäbe bei der Digitalisierung zu setzen. Als Basis dafür werden wir konzernweite Prozesse und Standards schaffen, die unser kontinuierliches Wachstum unterstützen. 

Wie sind Sie zur Landbell Group gekommen?
Ein gutes Netzwerk ist sehr wichtig im Leben und Landbell Group und die dazugehörigen Unternehmen sind sehr bekannt in der Branche. Außerdem treibt Landbell Group verschiedene Initiativen in der Kreislaufwirtschaft voran, wie zum Beispiel den Green Alley Award, der zu einem großen Gesprächsthema in der Branche geworden ist. Da ich es sehr genieße, Maßstäbe zu setzen und Dinge auf ein neues Level zu heben, musste ich sofort an Landbell Group denken, als es darum ging, neue berufliche Herausforderungen zu finden. 

Was tun Sie in Ihrem Privatleben für die Umwelt?
Um mit etwas Halbprivatem zu beginnen: Unser Büro in München habe ich extra an einem Ort aufgebaut, der sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden kann. Rein privat bin ich mit einer Umweltwissenschaftlerin verheiratet und zwei meiner drei Kinder sind aktive „Klimabotschafter“ für Plant-for-the-Planet. Als aktiver Ruderer liebe ich die frische Luft und das klare Wasser. Das Beste, was ich in meinem Privatleben tun kann, ist, der nächsten Generation das Schöne unseres Planeten aufzuzeigen und sie davon zu überzeugen, dass all das bewahrt werden muss. Ich werde häufig gebeten, in Schulen und Kindergärten zu sprechen. Zudem bin ich sehr dankbar dafür, meine persönliche Mission mit meinem Berufsleben vereinen zu dürfen.


Fokus auf Südafrika

Im März 2009 hat Südafrika das sogenannte „National Waste Management Act“ eingeführt; wenig später folgte die „National Waste Management Strategy“. Beide Rechtsakte legten den Grundstein für den „Industrial Waste Management Plan“ (indWMP).

Der indWMP ist ein von Herstellern entwickeltes Instrument, mit dem detailliert festgelegt wird, wie die verschiedenen Abfallströme gemanaget werden. Es ist ein flexibles Instrument, das Industrie und anderen Beteiligten erlaubt, eigene Vorkehrungen bezüglich Standards, Designanforderungen, Finanzierung und Mitgliedschaftskriterien zu treffen. Obwohl das südafrikanische Umweltministerium keine expliziten Verwertungs- oder Recyclingziele vorschreibt, muss sich die Industrie gemäß indWMP zu bestimmten Zielen verpflichten, die dann als Indikator für den Erfolg des Instruments dienen sollen.

Das indWMP kann sowohl unternehmensbezogen als auch abfallstrombezogen sein. Hersteller können ihren eigenen Plan entwickeln oder sich einem bereits bestehenden Plan anschließen. Bisher hat das Umweltministerium mehr als vier Pläne zur Überprüfung erhalten. Die entsprechende Genehmigung wird im südafrikanischen Regierungsblatt veröffentlicht.

Die Pläne sollen das Umweltbewusstsein stärken und, um ihr volles Potenzial entfalten zu können, sowohl Haushalte als auch Hersteller ansprechen.

Die zu Landbell Group gehörende European Recycling Platform (ERP) unterstützt Stakeholder in Südafrika. Siehe hierzu auch die vorherigen Artikel zu den WEEE- und Batteriesymposien, die ERP Anfang dieses Jahres in Südafrika veranstaltet hat.


Konsultationen zu Verpackungen: Britische Regierung veröffentlicht Evaluierungsbericht

Im Februar dieses Jahres hat das britische Ministerium für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten (Defra) vier Konsultationen rund um den Verpackungsbereich durchgeführt mit dem Ziel, wichtige Erkenntnisse für die Umsetzung der neuen „Resources and Waste Strategy“ des Landes zu erhalten. Fünf Monate später hat Defra alle eingegangenen Stellungnahmen ausgewertet und für jede der vier Konsultationen eine Zusammenfassung veröffentlicht.

Reform der britischen Herstellerverantwortung für Verpackungen
Die befragten Stakeholder äußerten sich zu einer Vielzahl von Vorschlägen, unter anderem bezüglich des Verantwortlichkeitsbereichs, der de-minimis-Grenze und Online-Marktplätzen. Darüber hinaus nahmen sie Stellung zu Themen wie einer offiziellen Liste recycelbarer Verpackungen, Governance-Modellen und zukünftigen Zielen. Die britische Regierung hat angekündigt, im Laufe des Jahres 2019 weitere Analysen durchzuführen und im Jahr 2020 finale Vorschläge vorzulegen und zur Konsultation zu stellen. Außerdem wurde angekündigt, dass im Jahr 2023 ein System zur erweiterten Herstellerverantwortung für Verpackungen eingeführt werden soll.

Pfandsystem, Kunststoffverpackungssteuer und Beständigkeit der Sammlung
Im Rahmen der drei anderen Konsultationen wurden die Stakeholder unter anderem zu folgenden Themen nach ihrer Meinung gefragt: der Ausgestaltung des ab 2023 geplanten Pfandsystems in England, Wales und Nordirland; dem Design der ab April 2022 geplanten Steuer auf Kunststoffverpackungen; und den Plänen, alle Kommunen dazu zu verpflichten, im Rahmen des Recyclings von Haushaltsabfällen die gleichen Materialien zu sammeln, sowie das Recycling von Unternehmen in England ab 2023 zu verbessern.

Das zu Landbell Group gehörende Unternehmen ERP UK hat sich an den Konsultationen beteiligt und wird sich auch weiterhin in die laufenden Diskussionen einbringen. Wenn Sie weitere Fragen hierzu haben, wenden Sie sich gerne an uns.

Links zu den Auswertungen der vier Konsultationen:
Kontaktieren Sie Landbell Group hier

Kanada will Einwegkunststoffe ab 2021 verbieten 

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat angekündigt, ab dem Jahr 2021 bestimmte Einwegkunststoffe in dem Land verbieten zu wollen. Die Pläne sind von den kürzlich verabschiedeten Regelungen der Europäischen Union inspiriert.

Trudeau’s Ankündigung kommt zu einem nicht ganz zufälligen Zeitpunkt: In weniger als fünf Monate stehen die nächsten Wahlen an; Klimawandel und Umweltverschmutzung zählen zu den wichtigsten Wahlkampfthemen. „Wenn wir mit unseren Kindern zum Strand gehen, müssen wir lange nach einem Fleck suchen, der nicht mit Strohhalmen, Styropor oder Flaschen übersät ist. Das ist ein Problem, gegen das wir etwas unternehmen müssen“, sagte Trudeau. Schätzungen zufolge werden derzeit weniger als 10% des in Kanada verwendeten Kunststoffs recycelt.


Neues zur Benachrichtigungsfrist bei Giftnotzentralen 

Nach dem Start des neuen Benachrichtigungsportals der Giftnotzentralen durch die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) im April ist unklar, ob die erste Frist gehalten werden kann oder ob es zu einer Verschiebung kommt. 

Gemäß der Verordnung über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (CLP-Verordnung) müssen Unternehmen, die gefährliche Stoffe in Verkehr bringen, den zuständigen nationalen Behörden ab dem 1. Januar 2020 in einem einheitlichen Format Informationen zu den von Verbrauchern verwendeten Stoffen zur Verfügung stellen. Wenn es nach einem Verordnungsentwurf geht, der aktuell diskutiert wird, könnte diese Frist allerdings um 12 Monate nach hinten geschoben werden. 

Die Europäische Kommission wird diesbezüglich im September eine Konsultation unter den Mitgliedstaaten durchführen. Unter der Annahme, dass keinerlei Einwände erhoben werden, dürfte die Verordnung angenommen. Da sich allerdings sowohl das Europäische Parlament als auch der Rat der Europäischen Union noch mit dem Entwurf befassen müssen und ggf. Änderungen vorschlagen, kann es durchaus sein, dass der Prozess nicht vor Dezember abgeschlossen wird und es zu einer weiteren Verschiebung der Frist kommt. 

Landbell Group wird die Entwicklungen im Blick behalten. Bitte wenden Sie sich direkt an uns, wenn Sie mit einem unserer Experten rund um das Thema Giftnotzentralen sprechen möchten.

Kontaktieren Sie Landbell Group hier

Neues Cloud-basiertes Tool für Sortieranlagen 

Tomra Sorting Recycling hat eine neue Cloud-basierte Software auf den Markt gebracht, mit der Sortieranlagen ein leistungsfähiges strategisches Management-Tool erhalten. Das Produkt mit dem Namen „Insight“ funktioniert in Echtzeit und kann jederzeit über Desktop- und Mobilgeräte aufgerufen werden. „Wir sind stolz darauf, eine funktionsfähige und sichere Schnittstelle anzubieten, die es unseren Kunden ermöglicht, die Leistungsfähigkeit von Big Data zu nutzen und ihre Sortierprozesse zu überwachen und zu optimieren“, sagt Felix Flemming, Vice President von Tomra. Mit Insight können Sortierer die Leistung und Wartung ihrer Maschinen besser steuern – und zwar zu jeder Zeit und von überall. 

Prodigentia, ein Unternehmen von Landbell Group, bietet eine eigene Kreislaufwirtschafts-Software namens Circul8 an, mit der Benutzer sämtliche Schritte des Sortier-, und Recyclingprozesses besser kontrollieren und steuern können: Circul8 Products ist das Online-Tool zum Management der erweiterten Herstellerverantwortung. Circul8 Materials ist die Zukunft des Zerlegeprozesses und bietet ein Maß an Qualität und Rückverfolgbarkeit, das dem einer Produktionsanlage entspricht. Circul8 Waste wandelt potenzielle Abfälle in wertvolle Ressourcen um und ist damit der Schüssel für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft.

Weitere Informationen zu Prodigentia finden Sie

Flexibles Polyethylenrecycling bietet enormes Potenzial 

Plastic Recyclers Europe hat einen neuen Bericht zum Potenzial von Polyethylenrecycling veröffentlicht. Polyethylen des Typs LLDPE/LDPE ist derzeit das am zweithäufigsten in der Europäischen Union hergestellte Harz mit einer Nachfrage von rund neun Millionen Tonnen. Aktuell werden davon nur 20% recycelt, was bedeutet, dass erhebliche Mengen in der Umwelt und auf Deponien landen. 

Kommerzielle Recyclingverfahren bieten die Möglichkeit, Polyethylen in einen hochwertigen Rohstoff umzuwandeln, aus dem dann wiederum eine breite Palette von neuen Produkten hergestellt werden kann. Laut Bericht ist die Harmonisierung der Sammlung eine der wichtigsten Maßnahmen zur Erhöhung der Recyclingquoten. „Kunststofffolien werden immer noch als anspruchsvoll und schwer zu behandeln empfunden. Wir in Europa haben jedoch unter Beweis gestellt, dass sogar das Recycling von Dehnfolien möglich ist. Nichtsdestotrotz: Um die zusätzlichen Mengen aus gebrauchten Verpackungen bewältigen zu können, brauchen wir ein Bekenntnis der gesamten Wertschöpfungskette dahingehend, diese Materialien nachhaltiger zu machen“, sagt Ton Emans, Präsident von Plastics Recyclers Europe.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier

Das Geheimnis erfolgreicher Gründer 

Während unser Green Alley Award Auswahlkomitee die diesjährigen Finalisten des Green Alley Awards auswählt, wollen wir uns einmal anschauen, welche Eigenschaften erfolgreiche Gründer haben sollten. Laut European Startup Report 2018 streben die meisten Gründer nach Selbstverwirklichung (79,1%) und Unabhängigkeit (62,8%). Einer beruflichen Leidenschaft zu folgen ist eine enorme intrinsische Motivation. Wenn das allerdings alles wäre, gäbe es wahrscheinlich deutlich mehr Steve Jobs, und Unternehmen hätten es schwer, Personal zu finden. Was also ist das Geheimrezept eines nachhaltigen Erfolgs von Start-ups? 

Erfolgsgeschichten von Gründern 
Wenn wir uns erfolgreiche Unternehmer wie Steve Jobs, Sophia Amoruso oder auch Thomas Edison anschauen, haben alle eines gemeinsam: nämlich die Fähigkeit, unbeirrt an ihrer Vision festzuhalten, auch wenn zwischendurch mal der Kurs gewechselt werden muss. Beispiel Steve Jobs: Obwohl er Mitgründer von Apple war, schied er zwischendurch aus dem Unternehmen aus, nur um wenige Zeit später mit einer neuen Idee zurückzukommen. Beispiel Sophia Amoruso: Bei ihr fing alles damit an, dass sie Vintage-Kleidung bei Ebay verkaufte, was anschließend zu Gründung der Modeplattform Nasty Gal führte. Nach der Insolvenz der Firma gründete sie Girlboss Media und produzierte eine Netflix-Serie über ihre Anfänge in der Vintage-Modeindustrie. Beispiel Thomas Edison: Heute wissen wir, dass Thomas Edison zwar nicht der erste war, der die Idee einer Glühbirne hatte; allerdings war er der erste, der beharrlich genug war und den ersten kommerziell hergestellten Typ schuf. Jobs, Amoruso und Edison haben zwei Gemeinsamkeiten: Sie brennen für etwas und sie bleiben immer am Ball. 

Ausdauer und Leidenschaft 
Die Psychologin Angela Duckworth hat eine Studie unter Schülern und Militärkadetten durchgeführt und versucht, deren späteren beruflichen Erfolg vorherzusagen. Die Ergebnisse haben sie überrascht: entscheidende Faktoren für den beruflichen Erfolg sind weder Talent noch Intelligenz, sondern Ausdauer und Leidenschaft – eine Kombination, die sie „draufgängerisch“ (englisch „gritty“) nennt. Laut Duckworth sind draufgängerische Menschen so belastbar und fleißig, dass sie bereit sind, trotz Hindernissen und Misserfolgen weiterzumachen. Was sie antreibt, ist der starke Wunsch, Dinge besser zu machen. „Auch wenn einige ihrer Aufgaben langweilig, frustrierend oder sogar schmerzhaft waren, haben sie nicht im Traum daran gedacht, aufzuhören. Dafür war ihre Leidenschaft viel zu groß.“ 

Bei der Verleihung des Green Alley Award am 17. Oktober in Berlin werden sechs draufgängerische und leidenschaftliche Finalisten vorgestellt.

11 September 2019, RWM, Marston Green, Vereinigtes Königreich

19 September 2019, European Recycling Conference 2019, Paris, Frankreich

23 September 2019, Sustainable Business Models in Circular Bio-Economy, Brüssel, Belgien

25 - 26 September 2019, EREK Intrnational Conference, Brüssel, Belgien

26 September 2019, NISP® Canada – Circular Economy Workshop, Vancouver, Kanada

9 Oktober 2019, The adaptive re-use of our built heritage for a greener Europe, Brüssel, Belgien

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