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Februar 2019

INHALTSVERZEICHNIS

NEUES VON LANDBELL GROUP
Wiederverwendbare Versandtasche erweist sich als großer Erfolg
R2Pi Circular Economy Workshops in Brüssel
Personelle Veränderungen bei Landbell Group
ERP im Vereinigten Königreich als Approved Battery Recycler zugelassen

LANDBELL GROUP STELLT SICH VOR
Interview mit Michael Gormann, Geschäftsführer Landbell GmbH und ERP Deutschland

TAKE-BACK 
Am 1. Januar 2019 ist das neue deutsche Verpackungsgesetz in Kraft getreten
Duale Systeme starten Testkampagne gegen nachlassende Sammelmoral
Freiwillige Kennzeichnung von Haushaltsgeräten zur Erleichterung des Recyclings

CIRCULAR ECONOMY
Plastik im Überblick 

CHEMICAL CONTROL
EU-Trilogverhandlungen zur POP-Verordnung gehen in die Verlängerung

SOFTWARE
Die wachsende Bedeutung von Abfallmanagement-Software

NEUE STUDIEN UND BERICHTE
Kunststoffe - Die Fakten

INNOVATIONEN UND VORREITER
BASF erzeugt erste Produkte aus chemisch recycelten Kunststoffen

WUSSTEN SIE SCHON, DASS... ?
Weniger ist mehr im Jahr 2019: Wie Sie Ihre guten Vorsätze in Sachen Recycling umsetzen können

TERMINE


Wiederverwendbare Versandtasche erweist sich als großer Erfolg 

Landbell Group startet das neue Jahr mit der Vorstellung erfolgreicher Innovationen in der Kreislaufwirtschaft und zeigt Kunden, wie sie ihre Geschäftsmodelle noch nachhaltiger gestalten können. Eine dieser Erfolgsgeschichten ist die wiederverwendbare Versandtasche des finnischen Start-ups Repack, das im Jahr 2014 mit dem von der Landbell Gruppe initiierten Green Alley Award ausgezeichnet wurde. Der RePack-Service bietet Online-Händlern eine unkomplizierte und nachhaltige Verpackungsalternative inklusive eines Bonuspunktesystems für deren Kunden an.
"Anfang 2018 waren wir in sieben Ländern vertreten und Ende des Jahres in 14. 2018 war in Bezug auf die Skalierbarkeit ein erfolgreiches Jahr. Wir konnten mehrere neue Kunden gewinnen, darunter "Addnature", den größten Outdoor-Einzelhändler in Skandinavien. Addnature ist unser bisher größter Kunde, wir sind also unheimlich aufgeregt und freuen uns auf die Zusammenarbeit ", sagt CEO Jonne Hellgren.
Das Unternehmen erklärt seinen Erfolg mit der zunehmenden Sensibilisierung von Unternehmen und Öffentlichkeit in Sachen Verpackungen und Müll. RePack hat mit der Expansion in den amerikanischen Markt begonnen und rechnet in diesem Jahr mit guten Ergebnissen. Ziele für 2019 sind die Erhöhung der Anzahl der RePack-Lieferungen auf 10.000 pro Monat, die Akquisition von zehn neuen Kunden auf dem US-Markt, die Einrichtung alternativer Möglichkeiten zur Rückgabe und Abholung der Versandtaschen sowie die Entwicklung neuer Schutzverpackungen. 

Für weitere Informationen besuchen Sie den Green Alley Award Blog


R2Pi Circular Economy Workshops in Brüssel 

Am 13. und 14. Februar nimmt Landbell Group an den "Circular Economy - Business & Policy-Makers Workshops" teil. Die Veranstaltung wird von CSR Europe, dem führenden europäischen Business-Netzwerk für soziale Unternehmensverantwortung und Partner der Landbell Gruppe im EU-Horizon2020-Projekt "R2π: - tRansition from linear 2 circular“ organisiert. 

Der erste Workshop befasst sich mit unternehmensbezogenen Themen, wobei der Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft liegt. Am zweiten Tag konzentrieren sich die Workshops hauptsächlich auf politische Themen. Thomas Fischer, Leiter der Abteilung Market Intelligence & Governmental Affairs der Landbell Group, wird in diesem Rahmen die von den Projektpartnern entwickelten Politikempfehlungen für den Kunststoffsektor vorstellen. 

Das Ziel der Veranstaltung besteht darin, eine Plattform für Kreislaufwirtschaftsexperten zu bieten, um neue Kooperationsmöglichkeiten zu diskutieren und branchenspezifische Erkenntnisse in Schlüsselbereichen zu gewinnen.

Hier registrieren

Personelle Veränderungen bei Landbell Group 

Landbell Group hat mit Wirkung vom 1. Januar 2019 organisatorische Veränderungen vorgenommen. Ellen Hitschler wird Geschäftsführerin der DS Entsorgungs- und Dienstleistungs- GmbH, die Dienstleistungen in den Bereichen Standortentsorgung und Transportverpackungen als einen Service der Landbell Group anbietet. 

Darüber hinaus wurde Michael Gormann neben Udo Knopf und Dirk Staubach zum dritten Geschäftsführer der Landbell GmbH benannt, die in Deutschland ein duales System betreibt. Gormann unterstehen die Bereiche Vertriebsaußen- und Innendienst. Darüber hinaus wird Gormann weiterhin als Geschäftsführer für die European Recycling Platform Germany (ERP Deutschland) verantwortlich sein. 

Weiter unten finden Sie ein Interview mit Michael Gormann.


ERP im Vereinigten Königreich als Approved Battery Recycler zugelassen 

Im Dezember 2018 wurde die European Recycling Platform UK (ERP UK) im Vereinigten Königreich als sogenannter Approved Battery Recycler (APR) zugelassen. Damit kann ERP nun ein komplettes europäisches Netzwerk für den Transport von Altbatterien in der EU betreiben. 

Dank der europäischen Lieferkette kann ERP für jede auf dem Markt erhältliche Batteriezusammensetzung die besten Batterierecyclinganlagen in Europa auswählen und dafür sorgen, dass alle grenzüberschreitenden Abfallverbringungen den maßgeblichen Abfallvorschriften, insbesondere dem Basler Übereinkommen, entsprechen. 

Jede der unterschiedlichen chemischen Zusammensetzungen von tragbaren Altbatterien erfordert spezielle Recyclingverfahren, die von einigen wenigen Batterierecyclingunternehmen in ganz Europa durchgeführt werden. Angesichts einer derart großen Marktsegmentierung ist für das erfolgreiche Recycling aller Arten von Batterien ein multinationales Netzwerk von Fachunternehmen erforderlich, damit die korrekte Behandlung eines jeden Produkts sichergestellt werden kann.

Hier geht es zur Webseite von ERP

Interview mit Michael Gormann, Geschäftsführer Landbell GmbH und ERP Deutschland

Was sind Ihre Aufgaben bei Landbell Group? 
Ich bin als Geschäftsführer der Landbell GmbH zuständig für Vertrieb, Absatz und Marketing des dualen Systems der Landbell. Zudem bin ich für das Deutschlandgeschäft der European Recycling Platform (ERP) verantwortlich. ERP kümmert sich für Hersteller und Vertreiber um die Einhaltung und Durchführung rechtlicher Verpflichtungen aus dem ElektroG. Außerdem betreibt ERP eines der vier in Deutschland zugelassenen Rücknahmesysteme für Gerätealtbatterien. 


Was sind Ihre wichtigsten Aufgaben und Herausforderungen? 
Ich bin als Geschäftsführer fest in das Tagesgeschäft eingebunden. Ich plane unsere Vertriebsstrategie und setze diese auch aktiv mit um. Dies ist mit Blick auf den sich laufend verändernden Markt mit seinen Herausforderungen eine der wichtigsten Aufgaben. 

Wie sind Sie zur Landbell Group gekommen?
Ich kam 2013 zu ERP. Ich begann als kommissarischer Geschäftsführer der ERP Österreich und war gleichzeitig dafür zuständig, bei ERP Deutschland die Bereiche Vertrieb und Marketing aufzubauen. Anfang 2014 wurde ich dann Geschäftsführer der ERP Deutschland und zum 01.01.19 wurde ich zusätzlich zum Geschäftsführer Vertrieb, Absatz und Marketing des Dualen Systems der Landbell GmbH berufen. 

Was tun Sie privat für die Umwelt?
Ich trenne meinen Abfall und kaufe bewusst ein, d. h. ich achte auf umweltfreundliche, energiesparende Produkte.


Am 1. Januar 2019 ist das neue deutsche Verpackungsgesetz in Kraft getreten 

Mit Wirkung zum 1. Januar ist in Deutschland das neue Verpackungsgesetz in Kraft getreten. Eine der wichtigsten Änderungen ist die Einführung einer einheitlichen Registrierungsstelle für Verpackungshersteller, die "Zentrale Stelle Verpackungsregister". Mit ihr soll die Transparenz im Verpackungsbereich erhöht, vor allem aber das Trittbrettfahren von nicht registrierten Verpackungsherstellern verhindert werden. Bislang hat sich das Register als Erfolg erwiesen. Bis zum 14. Januar haben sich 130.000 Verpackungshersteller registriert, rund 70.000 mehr als vor der Einführung des Verpackungsgesetzes. 

Weitere erwähnenswerte Bestimmungen des neuen Gesetzes sind die Erhöhung der Zielquoten für das werkstoffliche Recycling und eine generelle Ausrichtung auf ein nachhaltigeres und wettbewerbsbasierendes System für die Entsorgung und Verwertung von Abfällen. Landbell Group unterstützt Unternehmen bei der Erfüllung der neuen Regelungen des Verpackungsgesetzes.

Hier finden Sie das neue Verpackungsgesetz


Duale Systeme starten Testkampagne gegen nachlassende Sammelmoral 

Die Dualen Systeme wollen im März 2019 eine Informationskampagne in der Stadt und dem Landkreis Euskirchen starten, die zu einer Verbesserung der Sammelqualität von Leichtverpackungen führen soll. Grund dafür sei der sinkende Anteil bei der Sammlung von Leichtverpackungen, der in einigen Regionen nur noch 50 Prozent ausmacht sowie entsprechende gesetzliche Anforderungen aus dem VerpackG. 

Die Kampagne ist zunächst auf ein halbes Jahr angelegt und gilt als Testlauf für eine deutschlandweite Kampagne, die bei erfolgsversprechenden Ergebnissen ab 2020 bundesweit durchgeführt werden soll. Ziel ist es, die Sammelquoten in guter Qualität zu erhöhen, was eine Voraussetzung dafür ist, dass die Quotenvorgaben für das Recycling von Verpackungen eingehalten werden können.


Freiwillige Kennzeichnung von Haushaltsgeräten zur Erleichterung des Recyclings 

Am 1. Januar haben die Hersteller von Haushaltsgeräten zwecks Erleichterung des Recyclings eine neue harmonisierte Kennzeichnung ihrer Produkte eingeführt. Die Aufkleber sind auf Produkten wie Waschmaschinen, Trocknern und Kühlschränken zu finden und bedeuten, dass diese Geräte fluorierte Gase oder Vakuum-Isolierpaneele enthalten. 

Laut einer vom Dachverband der europäischen Haushaltsgerätehersteller (Home Appliance Europe - APPLiA) veröffentlichten Erklärung wollen die Hersteller mit ihrem technologischen Know-how die Recycler von Altgeräten bei der Förderung einer Kreislaufwirtschaft unterstützen.


Plastik im Überblick 

Politischer Kompromiss zur europäischen Einwegplastik-Richtlinie
 

Die Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments und der ehemaligen österreichischen Ratspräsidentschaft haben eine Einigung über die Einwegplastik-Richtlinie erzielt. Die Richtlinie wurde bereits von den ständigen Vertretern der Mitgliedstaaten und dem zuständigen parlamentarischen Ausschuss genehmigt und wird nun vor ihrer offiziellen Verabschiedung durch den Rat im März dem Plenum des Parlaments vorgelegt. 

Bei der Einwegplastik-Richtlinie handelt es sich um eine so genannte „lex specialis“, die sich speziell dem Problem der wachsenden Meeresverschmutzung durch Einwegplastikprodukte und Fischereiausrüstung widmet. Die Richtlinie sieht unter anderem vor, dass die Mitgliedstaaten nationale Ziele und Maßnahmen zur Verringerung des Verbrauchs solcher Gegenstände festlegen. Außerdem sollen bestimmte Einwegplastikprodukte sowie Artikel, die aus oxo-abbaubaren Kunststoffen bestehen, verboten werden. Darüber hinaus müssen die Mitgliedstaaten für bestimmte Einwegplastikprodukte Herstellerrücknahmesysteme einrichten, welche nicht nur die Kosten für die Sammlung und Verwertung der Produkte, sondern teilweise auch für Öffentlichkeitskampagnen und Müllbeseitigung tragen müssen. Schließlich setzt die Richtlinie ehrgeizige Ziele für Getränkeflaschen: diese müssen bis 2025 zu 77% und bis 2029 zu 90% (nach Gewicht) recycelt werden.

Hier finden Sie weitere Informationen

Europäische "Allianz für die Kreislaufwirtschaft im Kunststoffsektor“
 

Anfang Dezember 2018 hat die Europäische Kommission die "Allianz für die Kreislaufwirtschaft im Kunststoffsektor" ins Leben gerufen. Mit dieser Initiative will die Kommission den europäischen Markt für recycelte Kunststoffe fördern, indem die Zusammenarbeit zwischen den wichtigsten Wirtschaftsakteuren erleichtert und gezieltere Maßnahmen zur Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft ergriffen werden. Die Kommission wird alle wichtigen Stakeholder zur ersten Sitzung im Rahmen der EU-Industrietage am 5. Februar 2019 einladen.

Hier finden Sie weitere Informationen

Großbritanniens Ressourcen- und Abfallstrategie soll Kunststoff-Recycling befördern
 

Am 18. Dezember hat das Department for Environment Food and Rural Affairs (DEFRA) seine lang erwartete Ressourcen- und Abfallstrategie veröffentlicht. Die Strategie zeigt auf, wie sich das Vereinigte Königreich den kommenden Herausforderungen im Abfallbereich stellen wird. Dabei wird dem Verpackungsbereich eine besondere Priorität zugewiesen. Aus diesem Grund beinhaltet die Strategie des Vereinigten Königreichs ähnliche Maßnahmen wie die, die im Rahmen der Kunststoffstrategie der EU vorgeschlagen wurden. In den kommenden Monaten und Jahren soll in Abstimmung mit Experten und Unternehmen die bestmögliche Lösung für die Umsetzung ihrer Konzepte gefunden werden. Das Inkrafttreten sämtlicher Maßnahmen ist für das Jahr 2023 geplant.

Hier finden Sie die 146 Seiten lange Strategie
Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Strategie

AdR will gefährliche Stoffe bis 2025 aus Kunststoffen entfernen
 

Der Ausschuss der Regionen der EU (AdR) hat seine Stellungnahme zur Kunststoffstrategie der Europäischen Kommission veröffentlicht, aufgrund welcher bis 2025 gefährliche Stoffe aus Plastikprodukten "vollständig entfernt" werden sollen. Dadurch soll die Recyclingfähigkeit aller Kunststoffprodukte bis zu diesem Zeitpunkt sichergestellt werden. 

Der AdR hat die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedstaaten aufgefordert zu prüfen, ob Möglichkeiten vorhanden sind, die finanziellen Mittel für Projekte im Zusammenhang mit der Kreislaufwirtschaft, insbesondere im Zusammenhang mit der Kunststoffwirtschaft, zu erhöhen. Eine Mitteilung der Kommission zur Schnittstelle zwischen Chemikalien-, Produkt- und Abfallrecht wurde für Januar erwartet.

Hier finden Sie die Stellungnahme des AdR

EU-Trilogverhandlungen zur POP-Verordnung gehen in die Verlängerung 

Das Gesetzgebungsverfahren der Europäischen Union zur Festlegung neuer Vorschriften für persistente organische Schadstoffe (POPs) geht auch im neuen Jahr weiter. Trotz ihrer Bemühungen, die Arbeiten noch vor Weihnachten abzuschließen, konnten die Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments und der ehemaligen österreichischen Ratspräsidentschaft bisher keine politische Einigung erzielen. Die Trilogverhandlungen werden nun Ende dieses Monats unter dem neuen rumänischen Vorsitz fortgesetzt. 

Im Mittelpunkt der laufenden Diskussionen stehen die Grenzwerte für die in den Anhängen 4 und 5 aufgeführten Stoffe sowie die Verfahren für deren Änderung. Das Parlament drängt auf den Einsatz delegierter Rechtsakte, während der Rat Durchführungsrechtsakte bevorzugt, auf die die Mitgliedstaaten im Vergleich zu delegierten Rechtsakten einen größeren Einfluss ausüben können. Das Ergebnis der Trilogverhandlungen ist für die Recyclingindustrie von besonderem Interesse, da die vom Parlament vorgeschlagene Konzentration von 10 ppm für DecaBDE und andere bromierte Flammschutzmittel Befürchtungen von Recyclingverbänden und Unternehmen wie ERP zufolge den gesamten Kunststoff-Recyclingprozess aus Elektronikschrott zum Erliegen bringen würde.


Die wachsende Bedeutung von Abfallmanagement-Software  

Mit der zunehmenden Verschärfung der globalen Entsorgungsstandards wird der Einsatz einer leistungsfähigen Abfallmanagement-Software zur sicheren Einhaltung dieser Standards immer wichtiger. Die Verwendung einer derartigen Software ist für Unternehmen im Interesse der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele und der Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften von entscheidender Bedeutung. 

Eine Abfallmanagement-Software ersetzt herkömmliche Tabellenkalkulationen oder papiergestützte Berichtssysteme, reduziert den für die Einhaltung der Vorschriften erforderlichen Zeit- und Ressourcenaufwand und ermöglicht dadurch die Nutzung neuer Wachstumschancen. 

Circul8 von Prodigentia, einem Unternehmen von Landbell Group, bietet eine umfassende Lösung für Unternehmen unter Sicherstellung einer positiven Investmentrendite an. Die Software von Prodigentia ist für die Verwaltung sämtlicher Phasen des Recyclingprozesses konzipiert und zielt auf die Verbesserung der Effizienz, die Steigerung von Compliance und Kontrolle sowie auf die Reduzierung der Risiken und Kosten pro Transaktion ab.

Mehr über Circul8

Kunststoffe - Die Fakten 

Der Verband PlasticsEurope hat kürzlich seine neue Analyse über die Verwendung von und die Nachfrage nach Kunststoffen im Jahr 2018 veröffentlicht. Der Bericht "Plastics - The Facts" beinhaltet interessante Einblicke, wie die Europäer im letzten Jahr Kunststoffprodukte eingesetzt haben, sowie zahlreiche Fakten und Zahlen für ein besseres Verständnis, inwieweit unsere Gesellschaft von diesen Produkten abhängig ist. 

In der gesamten EU zählt die Kunststoffindustrie mehr als 1,5 Millionen direkte Beschäftigte und hat 2017 einen Umsatz von mehr als 355 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Hier finden Sie den Bericht

BASF erzeugt erste Produkte aus chemisch recycelten Kunststoffen 

BASF hat die ersten Produkte aus chemisch recycelten Kunststoffen hergestellt und damit den Grundstein für die Einführung chemisch recycelter Kunststoffprodukte auf dem Markt gesetzt. Das Verfahren von BASF ermöglicht im Vergleich zu den bisherigen Techniken die Herstellung von Produkten aus recyceltem Kunststoff mit einer wesentlich höheren Qualität und Beständigkeit. 

Im Rahmen des Chemocline-Projekts von BASF wird aus Plastikabfällen gewonnenes Öl auf 850 Grad Celsius erhitzt, wodurch dieser Rohstoff in Materialien aufgespaltet wird, die zur Erzeugung neuer Kunststoffprodukte verwendet werden können. 

Die zukünftige Erweiterung dieses interessanten neuen Projekts hängt von der weiteren Entwicklung der technologischen Anforderungen und der Rechtsvorschriften auf den Zielmärkten ab. Die breite Einführung chemisch recycelter Kunststoffprodukte könnte weitreichende Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit der Produktion haben. Die Innovationen von BASF stellen einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung dar.


Weniger ist mehr im Jahr 2019: Wie Sie Ihre guten Vorsätze in Sachen Recycling umsetzen können 

Das Jahr startet in der Regel mit guten Vorsätzen und neuen Chancen, um uns selbst oder auch unserem Planeten Gutes zu tun. Gehören Sie auch zu den Menschen, die ihren ökologischen Fußabdruck verbessern bzw. noch mehr recyceln wollen? Hier sind ein paar schnelle und einfache Tipps, die Ihnen bei der Umsetzung Ihrer Vorsätze in Sachen Recycling für das neue Jahr helfen.
  • Wenn Sie zu Hause kochen, verwenden Sie bereits vorhandene Vorräte, denn Lebensmittelabfälle sind ein großes Problem. Laut dem Bundeszentrum für Ernährung werden allein in Deutschland jedes Jahr 11 Millionen Tonnen Nahrungsmittel weggeworfen. Sparen Sie Lebensmittel und Geld, indem Sie statt eines neuen Abstechers in den Laden bereits vorhandene Vorräte aufbrauchen.

  • Trennen Sie alle Verpackungen als Recyclingmaterialien vom Restmüll. Vergewissern Sie sich vor der Entsorgung, dass Ihre Verpackungen als Recyclingmaterialien leer und möglichst ein Monomaterial sind: Wussten Sie, dass nicht alle Kunststoffabfälle, die Sie in Ihren Sammelbehälter werfen, garantiert recycelt werden können? Nur durch eine gute Restentleerung und die Trennung von inkompatiblen Materialien Ihrer Verpackungen (wie Aluminiumdeckeln von Joghurtbechern oder Pappummantelungen von Kunststoffbechern) ist dies möglich. Damit fördern Sie also aktiv das Recycling.

  • Vermeiden Sie Einwegprodukte aus Plastik: Das weltweit wachsende Plastikmüll-Problem ist in erster Linie auf den wachsenden Konsum von Einwegplastik zurückzuführen. Leisten Sie Ihren Beitrag zur Linderung dieses Problems und transportieren Sie Ihren Einkauf mit eigenen Taschen, verzichten Sie soweit möglich auf Plastikgeschirr und benutzen Sie eine wiederverwendbare Wasserflasche.
Diese kleinen Änderungen des Lebensstils sind gut für die Umwelt und extrem einfach. Testen Sie diese Tipps noch heute und beginnen Sie Ihr Jahr mit einem kleineren CO2-Fußabdruck.

5 – 7 Februar 2019, E-World Energy & Water Exhibition, Essen, Deutschland 

5 – 8 Februar 2019, Progreen Expo, Denver, USA

24 – 27 Februar, 32nd Southeast Recycling Conference and Trade Show, Orlando, Florida, USA  

28 Februar – 1 März 2019, India International E-Waste 2019, Bangalore, Indien  

6 – 7 March 2019, Annual Circular Economy Stakeholder Conference, Brussels, Belgium

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