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Dezember 2018

INHALTSVERZEICHNIS

NEUES VON LANDBELL GROUP
Webinar zum Thema WEEE Open Scope
Webinar zur Herstellerverantwortung in chinesischer Sprache
European Recycling Platform auf CARE Innovation Conference
Webinar zur europäischen Kreislaufwirtschaft und damit verbundenen Entwicklungen

LANDBELL GROUP STELLT SICH VOR
Interview mit Pauline Matveeff, Leiterin der Rechtsabteilung bei Landbell Group 

TAKE-BACK
Sammelstellen für alte Elektrogeräte und Batterien werden besser gekennzeichnet
Zentrale Stelle legt Konzept zur Berechnung der Marktanteile vor
Zentrale Stelle finalisiert Orientierungshilfe zur Recyclingfähigkeit  

CIRCULAR ECONOMY
5-Punkte-Plan für weniger Plastik und mehr Recycling
Einwegplastik-Richtlinie soll noch vor Weihnachten zu Ende verhandelt werden


CHEMICAL CONTROL
Trilogverhandlungen über die POP-Verordnung
Brexit und REACH

SOFTWARE
Neue intelligente Erfassungsgeräte ermöglichen digitale Kreislaufwirtschaft

NEUE STUDIEN UND BERICHTE
OECD prognostiziert Verdoppelung des Rohstoffverbrauchs bis 2060
Recyclingquote von Verpackungen sinkt

INNOVATIONEN UND VORREITER
Aeropowder investiert Preisgeld in die Produktionsautomatisierung

WUSSTEN SIE SCHON, DASS... ?
Original vs. Fälschung: Welcher Weihnachtsbaum ist umweltfreundlicher?

TERMINE


Webinar zum Thema WEEE Open Scope

Am Donnerstag, den 6. Dezember veranstaltete Landbell Group ein Webinar zum offenen Anwendungsbereich der WEEE-Richtlinie (WEEE open scope). Das Webinar hat sich mit folgenden Fragen befasst:
  • Was ist der WEEE Open Scope und in welcher Hinsicht könnten Sie davon betroffen sein?
  • Auf welche Branchen und Produkte könnte sich der Open Scope erstmals auswirken?
  • Wie weit ist die Umsetzung des Open Scope in Europa?
  • Welche Maßnahmen sollten Sie ergreifen, um die mit dem Open Scope verbundenen Anforderungen zu erfüllen?
Das Webinar wurde von Rupert Foxall, European Services Manager, und Sinead McCabe, Global Key Account Manager, präsentiert. Rupert und Sinead haben zusammen fast 20 Jahre Erfahrung mit der erweiterten Herstellerverantwortung und konnten die oben genannten Fragen fachkundig beantworten.

Kontaktieren Sie uns für die Aufnahme des Webinars


Webinar zur Herstellerverantwortung in chinesischer Sprache  

Am Freitag, den 7. Dezember veranstaltete die Global Key Account Managerin Peggy Chao ein Webinar in chinesischer Sprache. Dabei ging es um die Regelungen, die chinesische E-Commerce-Unternehmen im Bereich Herstellerverantwortung beachten müssen.

Die Herstellerverantwortung ist gerade deswegen ein wichtiges Thema, weil viele chinesische E-Commerce-Unternehmen, die Waren direkt oder über E-Commerce-Plattformen auf den europäischen Markt bringen, entweder neu im Geschäft oder zu klein sind. Deshalb kennen sie vielfach die in Deutschland und Europa geltenden Vorschriften zur Herstellerverantwortung für Batterien, Verpackungen und Elektrogeräte nicht. 

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European Recycling Platform auf CARE Innovation Conference  

Ende November fand in Wien die CARE Innovation Conference statt. Dieses internationale Symposium wird alle vier Jahre ausgerichtet und ist eine der größten Plattformen für den Austausch zu Umweltthemen und Kreislaufwirtschaft für die Elektro- und Elektronikbranche. Namhafte Referenten von globalen Unternehmen, Forschungsinstituten sowie Umwelt- und Verbraucherorganisationen hielten Vorträge vor mehr als 400 Teilnehmern aus aller Welt. European Recycling Platform, ein Unternehmen der Landbell Group, sponserte die Veranstaltung und steuerte zwei Vorträge bei:
  • Die Auswirkungen der EU-Geoblocking-Verordnung und der Warenverkaufsrichtlinie auf die erweiterte Herstellerverantwortung für Versandhändler von Elektrogeräten (präsentiert von Arne Campen)
  • Rücknahmelogistik für defekte Li-Ionen-Batterien und Li-Ionen-Batterien enthaltende Elektrogeräte (präsentiert von Aneta Zych, Carola Krause und Andreas Bohnhoff)
Mehr zur CARE Conference

Webinar zur europäischen Kreislaufwirtschaft und damit verbundenen Entwicklungen  

Im Rahmen einer Reihe von Webinaren, die vom Polnischen Institut für Innovative Wirtschaft organisiert wurden, hat Thomas Fischer, Head of Market Intelligence & Governmental Affairs bei Landbell Group, am 20. November 2018 einen Vortrag über den aktuellen Stand der europäischen Kreislaufwirtschaft gehalten. Dabei ging es um folgende Schwerpunkten:
  • bestehende EU-Regelungen,
  • neueste Entwicklungen in Brüssel (z.B. das Kreislaufwirtschaftspaket, die Kunststoffstrategie und die Evaluierung der Batterierichtlinie) und ihre Auswirkungen auf Hersteller und
  • mögliche Neuregelungen für Elektronikgeräte und Kunststoffe, die sich aus dem von der EU geförderten Horizont-2020-Projekt "R2Pi" ableiten; 
Sowohl Landbell Group als auch das Institut für innovative Wirtschaft sind an diesem Projekt beteiligt.

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Interview mit Pauline Matveeff, Leiterin der Rechtsabteilung bei Landbell Group

Was sind Ihre Aufgaben bei Landbell Group?
Ich bin die Leiterin der Rechtsabteilung. Ich koordiniere tagtäglich die Rechtsfragen innerhalb unseres Unternehmens, unterstütze unsere internationalen Teams und Projekte, verfasse Verträge, führe in diesem Zusammenhang Verhandlungen und kümmere mich im Bedarfsfall in Zusammenarbeit mit Anwälten vor Ort um lokale Angelegenheiten.

Was sind Ihre wichtigsten Aufgaben und Herausforderungen?
Meine Hauptaufgabe besteht darin, meinen Kollegen schnellen und hilfreichen Rechtsbeistand zu geben. Das bedeutet: Ich muss über die laufenden Projekte informiert sein und sicherstellen, dass unser Geschäft rechtssicher aber gleichzeitig attraktiv für unsere Kunden bleibt. Ein ständig wachsendes Produktsortiment und die Ausweitung unserer internationalen Aktivitäten bringen täglich neue Herausforderungen mit sich, was mir Spaß macht! Außerdem versuche ich, die Integration innerhalb des Unternehmens zu verbessern und unsere Tätigkeit an neue Vorschriften und Strategien anzupassen. Ebenfalls spannend an der Koordinierung unserer rechtlichen Projekte finde ich, dass dabei so viele unterschiedliche Regelungen und gleichzeitig so viele unterschiedliche Interessen der einzelnen Teams beachtet werden müssen.

Wie sind Sie zur Landbell Group gekommen?
Nach dem Abschluss meines Studiums in Umweltrecht habe ich für einen Verband von PV-Modulherstellern gearbeitet, der sich in Frankreich intensiv um die Förderung unabhängiger PV-Modulhersteller bemühte. Ich habe mich mit ERP Frankreich in Verbindung gesetzt, um einen Workshop zum Thema Recycling von PV-Modulen zu organisieren. ERP war auf der Suche nach einem internen Rechtsberater und bot mir den Job an. Mit großer Begeisterung stieg ich in ein Unternehmen ein, das sich in Umweltfragen an denselben Werten wie ich orientiert.

Was tun Sie privat für die Umwelt?
Ich versuche wirklich, meinen Einfluss auf die Umwelt so weit wie möglich einzuschränken: Einige Kollegen nennen mich die "Öko-Kriegerin"! Ich kaufe lokale und biologische Lebensmittel, kein Palmöl und so wenig Verpackungen wie möglich. Ich benutze fair produzierte Kleidung und Schuhe, Energie aus erneuerbaren Energiequellen, bin Kundin einer ethischen Bank und von Fairphone. Ich unterstütze auch eine Reihe von Umweltschutzverbänden, aber ich würde gerne noch mehr tun...


Sammelstellen für alte Elektrogeräte und Batterien werden besser gekennzeichnet

Die Stiftungen für die Rücknahme von alten Elektrogeräten und Batterien (ear und GRS) führen ein neues Logo zur einheitlichen Kennzeichnung von Sammelstellen ein. Damit sollen Verbraucher diese Stellen besser erkennen und ihre gebrauchten Elektrogeräte und Batterien leichter abgeben können. Die Handelsverbände empfehlen ihren Mitgliedern, sich an der neuen Kennzeichnung beteiligen.

Ab dem kommenden Jahr müssen nach den gesetzlichen Vorgaben 65 Prozent aller Altgeräte wieder eingesammelt werden, eine Steigerung um 20 Prozentpunkten gegenüber 2018. Bei Gerätealtbatterien liegt die vorgeschriebene Mindestsammelquote immerhin bei 45 Prozent. Die Einführung und Verwendung des Sammellogos wird eine wichtige Rolle bei der Erreichung dieser Ziele spielen.


Zentrale Stelle legt Konzept zur Berechnung der Marktanteile vor  

Mit Inkrafttreten des Verpackungsgesetzes ab dem 1. Januar 2019 übernimmt die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister die Berechnung der Marktanteile der Dualen Systeme. Dafür hat die Stiftung nun ein Konzept vorgelegt, das bereits mit dem Bundeskartellamt abgestimmt wurde. Das neue System ersetzt die bisherige privatwirtschaftlich organisierte Praxis, die in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen geführt hatte.

Die Marktanteile der Dualen Systeme dienen als Grundlage für die Verteilung der Kosten für die Sammlung und Verwertung gebrauchter Verpackungen. Die Zentrale Stelle erhofft sich von der Umstellung deutlich mehr Transparenz und ein reibungslos funktionierendes System ohne Datenabweichungen.

Zur Pressemitteilung der Zentralen Stelle

Zentrale Stelle finalisiert Orientierungshilfe zur Recyclingfähigkeit   

Die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister hat ihre Orientierungshilfe zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen finalisiert. Diese bildet die Grundlage für die am 1. Januar 2019 vorgeschriebene ökologische Gestaltung der Lizenzentgelte der Dualen Systeme.

Eine erste Version der Orientierungshilfe war im Juni von der Zentralen Stelle veröffentlicht und zur Diskussion gestellt worden. Landbell Group hatte sich an der Konsultation beteiligt und zur Weiterentwicklung der Orientierungshilfe beigetragen. Die Zentrale Stelle hat versucht, die eingegangenen Stellungnahmen in das neue Dokument einzuarbeiten, die wesentlichen Inhalte sind im Vergleich zur ersten Version aber unverändert geblieben. Die finale Orientierungshilfe ist bereits mit dem Umweltbundesamt abgestimmt.

Ebenfalls kürzlich öffentlich konsultiert hatte die Zentrale Stelle ihren Leitfaden zur Systembeteiligungspflicht, der allen beteiligten Akteuren Rechtssicherheit darüber geben soll, welche Verpackungen systembeteiligungspflichtig sind, sprich über ein Duales System lizenziert werden müssen. Auf Grund der Komplexität des Themas nimmt die Finalisierung des Leitfadens allerdings mehr Zeit in Anspruch als erwartet. Die Zentrale Stelle hofft, das Dokument noch vor Jahresende veröffentlichen zu können.

Lesen Sie hier die Orientierungshilfe

5-Punkte-Plan für weniger Plastik und mehr Recycling  

Ende November hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze einen 5-Punkte-Plan für weniger Plastik und mehr Recycling vorgestellt. Dieser wird von der Öffentlichkeitskampagne „Nein zur Wegwerfgesellschaft“ unter dem Motto „Weniger ist mehr“ begleitet und verfolgt das Ziel, mittels gesetzlicher und freiwilliger Maßnahmen unseren Umgang mit Kunststoff grundlegend zu ändern.

Der 5-Punkte-Plan besteht aus den folgenden Maßnahmen:
  1. Vermeidung überflüssiger Verpackungen und Produkte
  2. Umweltfreundliche Gestaltung von Verpackungen und Produkten
  3. Erhöhter Einsatz von Rezyklaten
  4. Vermeidung von Kunststoffen in Bioabfällen
  5. Stärkung des internationalen Engagements gegen Meeresmüll
Konkret sehen die Pläne des Bundesumweltministeriums unter anderem vor, eine Rezyklat-Initiative zu starten mit dem Ziel, die Qualität und Akzeptanz von Rezyklaten zu steigern. Zudem sollen Fördergelder in Höhe von 50 Millionen Euro gegen die Vermüllung der Meere zur Verfügung gestellt werden.

Den 5-Punkte-Plan hier lesen

Einwegplastik-Richtlinie soll noch vor Weihnachten zu Ende verhandelt werden

Die laufenden Trilogverhandlungen über die Einwegplastik-Richtlinie werden voraussichtlich noch vor Weihnachten abgeschlossen. Nach den ersten beiden Sitzungen am 6. und 28. November sind die Europäische Kommission, das Parlament und der Rat zuversichtlich, dass auf der dritten Sitzung am 18. Dezember eine endgültige Einigung erreicht und die Richtlinie Anfang nächsten Jahres offiziell verabschiedet werden kann.

Die drei Institutionen haben bereits für mehrere Artikel mögliche Kompromisse ausgearbeitet, z.B. was die Zielsetzung der Richtlinie, Öffentlichkeitskampagnen und Datenberichterstattung anbelangt. Allerdings gibt es noch viele Themen, die weiterer Diskussionen bedürfen.

Offene Fragen betreffen die genaue Liste der Kunststoffprodukte, die vom Markt genommen werden sollen, die Ziele für die getrennte Sammlung von Kunststoffflaschen und die Ziele für die Verringerung des Verbrauchs bestimmter Produkte. Darüber hinaus sind sich die Co-Gesetzgeber nach wie vor uneins darüber, inwieweit Hersteller verpflichtet werden sollen, die Kosten für die Sammlung von Abfallprodukten zu übernehmen, und welche Produkte berücksichtigt werden sollen. Die Erörterung dieser Themen wird nun in sogenannten technischen Sitzungen vor der nächsten Trilogsitzung fortgesetzt.


Trilogverhandlungen über die POP-Verordnung

Nach der Entscheidung des Europäischen Parlaments, Marktbeschränkungen für bestimmte bromierte Flammschutzmittel einzuführen und auf diese Weise die ordnungsgemäße Behandlung von Elektronikschrott zu gefährden, liegt die Hoffnung der Recyclingindustrie nun auf den Mitgliedstaaten. Sie sollen dafür Sorge tragen, dass die EU bei der Entwicklung hin zur Kreislaufwirtschaft auf Kurs bleibt und die genannten Substanzen in einem konsistenten und international abgestimmten Verfahren vom Markt genommen werden.

Im Vorfeld der Trilogverhandlungen mit dem Parlament und der Europäischen Kommission haben die Mitgliedstaaten am 28. November ihre Position zur Neufassung der Verordnung über persistente organische Schadstoffe (POPs) abgegeben. Nach dieser Position ist der Rat bereit, eine Gesamtkonzentration von bis zu 500 ppm polybromierter Diphenylether (PBDEs) in recyceltem Material zuzulassen. Obwohl dieser Schwellenwert immer noch unter dem derzeit in der REACH-Verordnung festgelegten Grenzwert von 1000 ppm liegt, ist er deutlich höher als die vom Europäischen Parlament vorgeschlagenen 10 ppm und damit ein Schritt in die richtige Richtung. Es mangelt aber immer noch an einer Koordinierung mit internationalen Regelungen wie dem Stockholmer und dem Basler Übereinkommen. Auch ist der anwendbare internationale Messstandard EN 6231-3-1 zur Ermittlung des Bromgehalts in Kunststoffen nur für Werte ab 1000 ppm validiert, was Messungen auf einen Grenzwert von 500 ppm nicht zulässt.


Brexit und REACH 

Die 27 EU-Mitgliedstaaten haben den Entwurf eines Brexit-Austrittsabkommens genehmigt, das ursprünglich am 11. Dezember im britischen Unterhaus diskutiert werden sollte, jedoch kurzfristig verschoben wurde. Abgesehen von den politischen Aspekten des Austritts des Vereinigten Königreichs hat das britische Ministerium für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten (Defra) erklärt, dass sich die chemische Industrie auf ein No-Deal-Szenario vorbereiten sollte, das in den aktuellen sektorspezifischen Hinweisen zum Brexit dargelegt ist. 

Die britische Regierung hat das EU-Austrittsgesetz (EUWA) in Kraft gesetzt, mit dem das gesamte EU-Recht in britisches Recht übernommen wird. Dazu gehört auch die REACH-Verordnung (EG Nr. 1907/2006), die das Inverkehrbringen von Stoffen auf dem EU/EWR-Markt (in einer Menge von mindestens einer Tonne pro Kalenderjahr) regelt und für einzelne Stoffe bzw. Stoffe als Bestandteil eines Gemisches gilt.

UK-REACH, die neue britische Version von REACH, soll nach dem voraussichtlichen Austritt am 29. März 2019 in Kraft treten. Nach dem Austritt plant das Vereinigte Königreich, die Fristen für die Umsetzung der UK-REACH-Regelung in zwei Bereiche aufzuteilen.

In einem No-Deal-Szenario müssen britische Unternehmen, die vor dem Austritt eine REACH-Registrierung hatten, den britischen Behörden innerhalb von 60 Tagen nach dem Austritt einige Grundinformationen übermitteln. Ein vollständiges Datenpaket soll innerhalb von zwei Jahren nach dem Austritt eingereicht werden.

Unternehmen mit Sitz in Großbritannien, die aus der EU/EWR importieren und vor dem Austritt keine REACH-Registrierung hatten, müssen innerhalb von 180 Tagen nach dem Austritt dieselben Grundinformationen und zu einem späteren, nach einer Überprüfung festgesetzten Zeitpunkt das vollständige Datenpaket übermitteln.

Stimmt das britische Parlament für die Annahme des Austrittsabkommens, könnten diese Fristen verlängert werden. Bitte beachten Sie, dass UK-REACH einen Großteil der WEEE-, Batterie- oder Verpackungshersteller nicht betrifft, da diese in der EU/EWR Artikel und keine Stoffe herstellen oder importieren.

H2 Compliance, ein Unternehmen von Landbell Group, unterstützt derzeit eine Reihe von Unternehmen bei ihren Anpassungsstrategien zum Thema Brexit. Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Unternehmen von einer der oben genannten gesetzlichen Änderungen betroffen sein könnte, wenden Sie sich bitte an info@h2compliance.com.


Neue intelligente Erfassungsgeräte ermöglichen digitale Kreislaufwirtschaft  

Ende November hat Landbell Group die Fachmesse Pollutec in Lyon besucht. Dabei handelt es sich mit mehr als 2.200 Ausstellern und 73.000 Besuchern aus 128 Ländern um eine der größten Veranstaltungen zum Thema Kreislaufwirtschaft in Europa. Prodigentia, der Software-Anbieter der Landbell Group, war vor Ort, um sich über neue Trends und Möglichkeiten auf dem Sektor zu informieren.

Einer der auffälligsten Trends ist die Umwandlung von Geräten in intelligente Geräte. Die meisten Maschinen, Behälter, Zähler, Messgeräte und sogar Kompostierbehälter sind heute intelligent und verfügen über eine Management-Schnittstelle oder App. Bisher stützte sich die Circul8-Softwarelösung von Prodigentia auf eine begrenzte Anzahl von in die Plattform integrierbaren Geräten. Diese Produktpalette ist nun viel breiter und bietet zusätzliche Möglichkeiten.

Die Verbindung von Geräten mit einer nicht integrierten Kombination von Softwarelösungen kann den Abfallentsorgern Probleme bereiten, wobei die Erfassung der Daten aus all diesen Systemen und ihre Umwandlung in nutzbare Informationen eine schwierige Aufgabe darstellt. Circul8 kann sich mit Geräten verschiedener Hersteller verbinden und diese in eine einzige Softwarelösung integrieren. Dank dieser Möglichkeit und der Fähigkeit, aus nicht intelligenten Geräten Informationen zu erfassen, ist die Circul8-Lösung zukunftssicher. Da die Gerätekosten die Kosten für die Software übersteigen, bietet Circul8 Abfallmanagern darüber hinaus auch mehr Freiheit und Flexibilität beim Ersatz von Geräten, ohne die gespeicherten Prozesse zu beeinträchtigen.

Mehr über Circul8
Mehr über Pollutec 2018

OECD prognostiziert Verdoppelung des Rohstoffverbrauchs bis 2060  

Aus einem neuen Bericht der OECD ergibt sich ein beunruhigendes Bild für den weltweiten Einsatz von Rohstoffen. Laut dem Global Material Resources Outlook soll sich der Rohstoffverbrauch bis zum Jahr 2060 verdoppeln - trotz einer Umstellung auf verantwortungsbewusstere Prozesse und einer Verlangsamung der Nachfrage in Ländern wie China.

Der Großteil der Rohstoffe wird weiterhin im Bauwesen eingesetzt, z.B. Sand, Kies, Schotter und Metall. Der wachsende Verbrauch ist im Wesentlichen auf den Anstieg des weltweiten durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommens und der Weltbevölkerung zurückzuführen. Letztere wird 2060 voraussichtlich 10 Milliarden Menschen betragen.

Da der Rohstoffverbrauch bereits heute in großem Ausmaß zum Klimawandel beiträgt, weist der Bericht darauf hin, dass dringend Maßnahmen ergriffen werden müssen, um diesen Verbrauch einzuschränken und auf nachhaltigere Lösungen umzusteigen.

Lesen Sie den OECD-Bericht hier

Recyclingquote von Verpackungen sinkt

Die Recyclingbilanz der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) zeigt einen leichten Rückgang der stofflichen Verwertung von Verpackungsabfällen in Deutschland. In 2017 sank die Recyclingquote im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozentpunkte auf 79%. Verantwortlich für den Rückgang waren insbesondere die Materialfraktionen Papier und Glas, bei denen die Quote jeweils um 1,1 bzw. 0,8 Prozentpunkte zurückging. Am niedrigsten war die Quote bei Kunststoffen (49,2%).

Laut Daten des Europäischen Statistikamts liegt Deutschland bei der stofflichen Verwertung von Verpackungsabfällen über dem Durchschnitt. Spitzenreiter sind jedoch die Länder Belgien (81,9%), Tschechien (75,4%) und die Niederlande (72,6%).

Laut einer weiteren Studie der Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt (AGVU) stieg die Gesamtmenge an Verpackungen in Deutschland zwischen 1991 und 2015 um 18%. Ganze 47% davon konnten 2015 den Privathaushalten zugeschrieben werden. Gründe für den drastischen Anstieg sehen die Verfasser der Studie unter anderen in der veränderten Soziodemografie und gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Außerdem haben ein steigendes Bruttoinlandsprodukt, zunehmende Bevölkerung sowie ein sich änderndes Konsumverhalten dazu geführt, dass Deutschland europaweit den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch von Verpackungen hat.

Zur Pressemitteilung der GVM
Die Studie der AGVU finden Sie hier

Aeropowder investiert Preisgeld in die Produktionsautomatisierung

Dem Gewinn des Green Alley Award 2018 hat das britische Startup Aeropowder nicht nur wertvolle Anregungen und neue Geschäftskontakte zu verdanken, sondern auch einen Geldpreis, der einen unmittelbaren Beitrag zum Wachstum und zur Expansion des Unternehmens leistet.

"Wir befinden uns mit Aeropowder in einer kritischen Lage, da wir versuchen, durch die Optimierung unserer Produktionskapazitäten eine größere Stückzahl an pluumos an unsere Kunden zu verkaufen“, bestätigt Ryan Robinson, CEO und Mitbegründer von Aeropowder. "Deshalb wollen wir mit dem Preisgeld eine Ausrüstung zur Automatisierung bestimmter Schritte kaufen."

Mit dieser Automatisierung kann die steigende Nachfrage der Kunden befriedigt werden. Auf der Ecomondo, der führenden Messe für Grüne Wirtschaft, die Anfang November in Italien stattfand, wurde Robinson persönlich mit der weltweiten Nachfrage nach dem Produkt pluumo konfrontiert: "Wir haben Gespräche mit Unternehmen aus den verschiedensten Branchen aller Welt geführt - und wir freuen uns darauf zu sehen, wohin uns die nächsten Schritte führen werden."

Landbell Group sponserte die Teilnahme von Aeropowder an der Messe, um neue Lösungen für die Kreislaufwirtschaft zu unterstützen. "Es war toll, mit unserem Produkt pluumo auf der Ecomondo-Messe zu sein", sagt Robinson. "Die positive Reaktion namhafter Unternehmen auf unsere nachhaltige Verpackungslösung zu sehen, war wirklich ein großer Ansporn, zumal wir noch ein relativ junger Betrieb sind."

Interview mit Aeropowder
Über Aeropowder bei Ecomondo

Original vs. Fälschung: Welcher Weihnachtsbaum ist umweltfreundlicher?

Die britische Tageszeitung The Daily Telegraph hat einen Leitfaden veröffentlicht, der Verbrauchern beim umweltbewussten Kauf eines Weihnachtsbaums helfen soll.

Eines der Hauptargumente für den Erwerb eines Kunstbaums ist, dass er wieder eingepackt und über Jahre hinweg verwendet werden kann. Jedes Jahr einen neuen Baum zu beschaffen, mögen viele als Verschwendung ansehen. Dabei ist aber zu bedenken, dass echte Bäume extra für diesen Zweck angebaut und nicht einfach in Wäldern gefällt werden.

Bei lokalem Anbau der Bäume kann der CO2-Fußabdruck eines echten Baumes sogar bis zu 10-mal geringer sein als der eines Kunstbaumes. Und wenngleich viele Menschen einen Kunstbaum lange genug verwenden, um seinen höheren CO2-Fußabdruck auszugleichen, landen diese schließlich auf Deponien, während echte Bäume problemlos recycelt werden können.

Obwohl echte Bäume also die umweltbewusstere Entscheidung sind, sind sie nicht für jedermann die richtige. Sollte aus welchen Gründen auch immer nur ein Kunstbaum in Frage kommen, sollte man den Empfehlungen zufolge keinen neuen, sondern einen gebrauchten Baum kaufen. Zudem sollten Bäume aus PVC vermieden werden, da dieses Material nicht recycelbar ist und bei seiner Produktion Schadstoffe freigesetzt werden.

Mehr dazu im UK Telegraph
5 – 7 Januar 2019, BATTERY INDIA, Neu-Delhi, Indien  

16 – 18 Januar 2019, 18th Internatinoal Electronics Recycling Congress IERC 2019, Salzburg, Österreich 

3 – 4 Februar 2019, 6th International Indian Material Recycling Conference, Kochi, Indien 

24 – 27 Februar, 32nd Southeast Recycling Conference and Trade Show, Orlando, Florida, USA  

28 Februar – 1 März 2019, India International E-Waste 2019, Bangalore, Indien  

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