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Juni 2018

INHALTSVERZEICHNIS 


NEUES VON LANDBELL GROUP  
Landbell Group auf der „Resourcing the Future 2018“
Landbell Group bereitet Kunden auf das VerpackG vor


LANDBELL GROUP STELLT SICH VOR 
Interview mit Sabrina Zanin, Global Key Account Manager

TAKE-BACK
Deutschland: Zentrale Stelle für Durchsetzung des Verpackungsgesetzes gerüstet 
Deutschland: Zentrale Stelle veröffentlicht neue Dokumente zum VerpackG
Deutschland: Regierung plant Überarbeitung des Batteriegesetzes
Ruanda: Ostafrikanischer Workshop zu Elektroschrott
Nigeria: Jährlich werden 60.000 Tonnen WEEE importiert
Bangladesch: Neues Gesetz zu Elektroschrott vorgeschlagen
UK: Änderungen der WEEE-Vorschriften
Frankreich: Erweiterter Umfang und strengere Kontrollen für Herstellerrücknahmesysteme

CIRCULAR ECONOMY
EU: Kreislaufwirtschaftspaket tritt in Kraft 
Australien: Alle Verpackungen sollen bis 2025 zu 100% recycelbar, wiederverwendbar oder kompostierbar sein
EU: Maßnahmen zur Verringerung von Einwegkunststoffen


CHEMICAL CONTROL
EU: Frist zur REACH-Registrierung abgelaufen
USA: Geändertes Chemikaliengesetz


SOFTWARE
Landbell Group entwickelt ein Webportal zur individuellen Rücknahme 
FLEX-Lösung in Kanada eingesetzt 
Landbell Group beteiligt sich an CarE-Service

NEUE STUDIEN UND BERICHTE
Studie zu Kunststoffabfälle in Österreich
BIR-Bericht zum Aufkommen von Elektroschrott


INNOVATIONEN UND VORREITER  
Finalist des Green Alley Award 2017: Solmove 


WUSSTEN SIE SCHON, DAS ... ?   
Upcycling Wanderausstellung derzeit im Thailand Creative and Design Centre (TCDC)
Wie Nachhaltigkeit das Geschäftsmodell von Restaurants umkrempelt


TERMINE

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Landbell Group auf der „Resourcing the Future 2018“

Die Konferenz „Resourcing the Future 2018“ ist eine der wichtigsten Events der Recycling- und Ressourcenindustrie im Vereinigten Königreich. Führende Stakeholder aus dem Abfall- und Ressourcenmanagementbereich sowie wichtige lokale und staatliche Vertreter der Regierung waren vor Ort.

Die Konferenz wurde vor dem Hintergrund des 25-Jahre-Umweltplans des Ministeriums für Umwelt, Lebensmittel und Landwirtschaft sowie der bevorstehenden Ressourcen- und Abfallstrategie gegründet.

Arne Campen, Compliance Manager bei Landbell Group, war vor Ort und hat sich an einer Session zu Herstellerverantwortungssystemen beteiligt. In diesem Rahmen hielt er eine Präsentation zum Thema: „Gestaltung neuer EPR Systeme: Erfahrungen aus den Bereichen WEEE, Batterien und Verpackungen“.
Zur Website des Events


Landbell bereitet Kunden auf das VerpackG vor  

Am 1. Januar 2019 tritt das neue Verpackungsgesetz (VerpackG) in Kraft. Die bisherigen Rückmeldungen zeigen, dass viele Hersteller und Vertreiber bzgl. der Vorgaben und Ziele des neuen Gesetzes noch unsicher sind.

Um die Änderungen für unsere Kunden verständlicher zu machen, hat Landbell ein kostenloses Webinar angeboten, in dem die wichtigsten Neuerungen erläutert wurden. Während des 40-minütigen deutschsprachigen Webinars erklärten unsere Experten folgende Themen:
  • das Ziel des Verpackungsgesetzes;
  • die Zentrale Stelle (die neu gegründete nationale Stelle, die mit der Umsetzung des VerpackG beauftragt ist) und ihre Aufgaben;
  • Änderungen für Hersteller und Händler; und
  • weitere Unterschiede zwischen dem Verpackungsgesetz und seiner Vorgängerin, der Verpackungsverordnung.
Bitte kontaktieren Sie uns bei Fragen oder für Unterstützung

Interview mit Sabrina Zanin, Global Key Account Manager bei Landbell Group

Was sind Ihre Aufgaben bei Landbell Group, Frau Zanin?
Als Global Key Account Manager fokussiere ich mich auf das Aufbauen und Pflegen von Kundenbeziehungen. Landbell Group liefert für seine Kunden ein weites Angebot von Umwelt-Compliance-Dienstleistungen. Wir managen vor allem Dienstleistungen, die mit Abfallmanagement und Kreislaufwirtschaft zu tun haben, und konzentrieren uns dabei auf die Altprodukte, die von unseren Kunden verkauft werden. All diese Dienstleistungen gehören nicht zum Kerngeschäftes oder zur Kernkompetenz unserer Kunden. Wir helfen ihnen also bei einem effizienterem Zeit- und Ressourcenmanagement. Als Key Account Manager bin ich die zentrale Schnittstelle zwischen dem Kunden und allen relevanten Abteilungen von Landbell Group. Mir gefällt es, dass ich innerhalb meines Unternehmens im Sinne des Kunden arbeite und diese in Verhandlungen über die Entwicklung von Lösungsansätzen repräsentiere.

Was sind Ihre wichtigsten Aufgaben und Herausforderungen?
Eine der größten Herausforderungen, aber auch einer der Vorteile, ist die Möglichkeit, Beziehungen mit internen Kollegen und Kolleginnen oder Mitarbeitern von Kunden auf allen Organisationsebenen zu pflegen. Der Fokus meiner Arbeit liegt darauf, meine bestehenden Kunden zu fördern und weiterzuentwickeln, sowie neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu schaffen. In meinem Beruf ist es wichtig, die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden zu identifizieren und die entsprechenden Lösungsansätze unseres Unternehmens vorzustellen. So können beide Seiten zufrieden gestellt werden. Ich bin überzeugt davon, dass die Qualität meiner Arbeit die Basis für eine vertrauensbasierte Beziehung zum Kunden ist. Um dieses Vertrauen aufrecht zu erhalten, sollte man als Key Account Manager alle Fragen und Probleme seiner Kunden lösen und mit Beschwerden umgehen können. Jede Herausforderung ist eine Gelegenheit, die gemeinsame Beziehung zu verbessern und zu stärken. Ein zufriedener Kunde ist ein loyaler Kunde, mit dem wir dann eine langfristige Beziehung aufbauen können.

Wie sind Sie zur Landbell Group gekommen?
Nach meinem abgeschlossenen Chemiestudium bin ich als Datenanalyst bei einem Unternehmen eingestiegen, das Systeme zur Überprüfung der Luftqualität herstellt. Nach kurzer Zeit bin ich in den Verkauf gewechselt, wo sich mir die Gelegenheit bot, enge Beziehungen mit einigen Kunden aufzubauen. Seit dieser Tätigkeit habe ich immer für Unternehmen gearbeitet, die einen starken Fokus auf Umweltdienstleistungen setzen. Für fünf Jahre habe ich in der Umweltabteilung von SGS gearbeitet, einem der führenden Unternehmen für Kontrolle, Verifizierung, Tests und Zertifizierung. Diese Kombination von Vertrieb und technischen Anforderungen waren stets die zentralen Treiber meiner Karriere. Im Jahr 2012 gab mir European Recycling Platform (ERP) die Gelegenheit, als European Sales Manager Teil des Teams zu werden. Für mich war es eine fantastische Gelegenheit, für eine europaweite Organisation zu arbeiten. Nun da ERP Teil von Landbell Group geworden ist, bin ich auf globaler Ebene tätig. Besonders liebe ich mein multikulturelles Arbeitsumfeld. Es ist eine großartige Erfahrung, mit Kolleginnen und Kollegen und Kunden aus aller Welt zu arbeiten, die jeweils unterschiedliche berufliche und kulturelle Ansätze mitbringen.

Was tun Sie privat für die Umwelt?
Mir ist es wichtig, meinen Hausmüll zu trennen. Zu lernen, wie und warum Abfall wiederverwertet wird, hilft einem noch mehr zu recyceln. Dieses Wissen gebe ich auch meiner Familie und meinen Freunden weiter! Ich drucke nie etwas aus, sofern es nicht notwendig ist. Zudem schalte ich alle elektrischen Geräte aus, solange sie nicht genutzt werden. Ich versuche Wasser zu sparen, indem ich die Geschirrspülmaschine oder Waschmaschine nur laufen lasse, wenn sie komplett voll sind. Außerdem drehe ich stets den Wasserhahn zu, während ich Zähne putze. Ich bin davon überzeugt, dass jeder von uns etwas verändern kann, indem er oder sie seine alltäglichen Gewohnheiten ändert. Sobald man seinen eigenen Lifestyle nachhaltiger gestaltet, kann man auch andere davon überzeugen, dasselbe zu tun.


Deutschland: Zentrale Stelle für Durchsetzung des Verpackungsgesetzes gerüstet

Die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR), die neu geschaffene deutschen, nationale Stelle zum Vollzug des Verpackungsgesetzes, ist zuversichtlich, dass sie zum Inkrafttreten des neuen Gesetzes am 1. Januar 2019 vorbereitet sein wird.

Die ZSVR wird das "Registrierungsportals LUCID" für ihren Betrieb nutzen. Die grundlegende Programmierung des Registrierungsportals ist nahezu abgeschlossen, einige Feinabstimmungen sowie interne und externe Tests werden in den kommenden Monaten folgen.

Die ZSVR hat sich stark weiterentwickelt. Sie hat momentan 30 Mitarbeiter und ist dabei, ihre Rechts-, IT- und Kommunikationsabteilungen sowie den telefonischen Support rechtzeitig zum Start im nächsten Jahr weiter auszubauen.   

Lesen Sie mehr im aktuellen Newsletter des ZSVR

Deutschland: Zentrale Stelle veröffentlicht neue Dokumente zum VerpackG

Die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) hat zwei neue Dokumente zum Verpackungsgesetz (VerpackG) veröffentlicht, mit denen die Umsetzung des am 1. Januar 2019 in Kraft tretenden Gesetzes für alle Beteiligten erleichtert werden soll. Das erste Dokument ist ein „How-To-Guide“, der sich insbesondere an Hersteller richtet und die neuen Rechte und Pflichten, wie z.B. die Registrierungs- und Datenmeldungspflicht, beleuchtet. Das zweite Dokument gibt Antworten auf die zehn wichtigsten Fragen rund um das neue VerpackG.

Die Dokumente können auf der Webseite der Zentralen Stelle oder auf unserer Informationsplattform zum VerpackG heruntergeladen werden: www.verpackungsgesetz-info.org  


Deutschland: Regierung plant Überarbeitung des Batteriegesetzes  

Das Bundesumweltministerium (BMU) arbeitet an einem Eckpunktepapier zur Änderung des Batteriegesetzes. Die Pläne sind noch nicht final, derzeit werden aber folgende Vorschläge des BMU’s diskutiert:

  • Das Ziel: Die Verbesserung der flächendeckenden Sammlung von Batterien und die Stärkung des Wettbewerbs auf dem Rücknahmemarkt.
  • Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS) soll als „Auffangsystem“ agieren, das Batterien an Sammelstellen aufnimmt, die nicht von den herstellereigenen Rücknahmesystemen (hRS) abgedeckt sind.
  • Das GRS soll zudem gemeinsame Aufgaben wie Kommunikation, sowie Forschung und Entwicklung für Herstellerverantwortungssysteme übernehmen; und
  • Hersteller von Batterien müssen sich bei der Stiftung Elektro-Altgeräte-Register (EAR) registrieren, bevor sie Batterien auf den Markt bringen dürfen; damit sollen Synergien genutzt werden, da die meisten Batterie-Hersteller auch Hersteller von Elektrogeräten sind und somit bereits mit den EAR-Prozessen vertraut sind. 
Es gibt Bedenken hinsichtlich der besonderen Rolle von GRS und die Sorge, dass die neuen Rahmenbedingungen zu komplizierten Prozessen mit höheren Kosten für Hersteller und Verbraucher führen könnte. European Recycling Platform (ERP), ein Unternehmen der Landbell Group, das in Deutschland ein herstellereigenes Rücknahmesystem für Batterien betreibt, begrüßt die geplante Überarbeitung des Batteriegesetzes grundsätzlich, denn es passt den regulativen Rahmen an die Veränderungen des Marktumfelds an und soll faire Wettbewerbsbedingungen schaffen. ERP arbeitet daher eng mit dem Umweltministerium zusammen, um eine ausgewogene Reform für alle Beteiligten und die Umwelt zu gewährleisten. ERP bringt dabei auch seine Erfahrungen aus anderen europäischen Märkten und Abfallströmen in den Diskussionsprozess ein.


Ruanda: Ostafrikanischer Workshop zu Elektroschrott

In Ruandas Hauptstadt Kigali fand kürzlich ein ostafrikanischer Workshop zu Elektro- und Elektronikaltgeräten statt. Bei dem Workshop ging es darum, Strategien für die Verringerung der durch Elektroschrott verursachten Schäden zu entwickeln. Die Mitgliedstaaten der "East African Communications Organisation" (EACO) haben sich das Ziel gesetzt, die negativen Auswirkungen bis zum Jahr 2030 auf null zu verringern. An der Veranstaltung nahmen eine Vielzahl unterschiedlicher Stakeholder aus Politik, Wissenschaft und Unternehmen aus den Ländern Ruanda, Kenia, Uganda, Tansania und Burundi teil.

Mit dem Workshop war die Hoffnung verbunden, gemeinsam in einem breit angelegten Dialog nachhaltige Lösungen für die Verringerung und die Entsorgung von Elektro- und Elektronikaltgeräten in Ostafrika zu finden. Zuvor hatte die Regierung von Ruanda 1,5 Millionen US-Dollar in eine Fabrik zur Behandlung von Elektroschrott außerhalb von Kigali investiert.


Nigeria: Jährlich werden 60.000 Tonnen WEEE importiert

Eine zweijährige Studie des Basler Koordinationszentrums für Afrika in Nigeria (BCCC Afrika) und des Programms Sustainable Cycles (SCYCLE) der Universität der Vereinten Nationen (UNU) hat ergeben, dass rund 60.000 Tonnen Elektro- und Elektronikaltgeräte in den letzten zwei Jahren nach Nigeria versandt wurden, wobei die Mehrheit davon aus der Europäischen Union stammt. Von den 60.000 Tonnen wurden mindestens 15.400 Tonnen als unbrauchbar eingestuft, obwohl die tatsächlichen Zahlen viel höher ausfallen könnten.

Die Studie ergab, dass fast 70% der oben genannten Elektroabfälle in Autos verstaut waren, die nach Nigeria geliefert wurden, um auf dem Gebrauchtwagenmarkt verkauft zu werden. Während die Einfuhr und der Verkauf von gebrauchter Elektrogeräte in Nigeria durchaus rentabel und sinnvoll sein können, ist die Einfuhr von nicht funktionierendem Elektroabfall sowohl nach dem Basler Übereinkommen als auch nach der EU-Abfallverbringungsverordnung verboten. Die Studie ergab auch, dass keine der illegalen Lieferungen Sanktionen für die beteiligten Importeure oder Exporteure hatte, was auf ein eklatantes Loch bei der Durchsetzung dieser internationalen Richtlinien hinweist.

Der Direktor des SCYCLE-Programms der UNU, Rüdiger Kuehr, verweist auf standardisierte, sowohl von Export- als auch Importländern akzeptierte Funktionalitätstests sowie auf allgemein anerkannte Zertifikate als logische nächste Schritte zur Lösung dieses Problems.


Bangladesch: Neues Gesetz zu Elektroschrott vorgeschlagen

In Bangladesch hat die Umweltbehörde einen Vorschlag für ein umfassendes Gesetz über die Entsorgung von Elektro- und Elektronikaltgeräten veröffentlicht. Angesichts der schnell voranschreitenden Digitalisierung in dem Land war das Recycling und die Entsorgung von Elektroschrott zuletzt zu einem immer größeren Problem geworden.

In Bangladesch versucht man das Problem mittels eines bisher einzigartigen Ansatzes zu lösen. Dieser besteht darin, die finanziellen Gewinne herauszustellen, die aus einem vernünftigen Recycling wertvoller Metalle und deren anschließender Wiederverwendung in Elektrogeräten entstehen.

Das Gesetz würde dazu führen, dass Unternehmen ihre Elektroaltgeräte einer Kontrolle durch die Regierung unterziehen müssen, die dann wiederum grünes Licht für deren Verkauf an lizenzierte Recyclingunternehmen geben würde. Bangladesch sieht in dem neuen Gesetz nicht nur Vorteile für die Umwelt, sondern auch großes Potenzial für die Schaffung einer lukrativen Industrie.


UK: Änderungen der WEEE-Vorschriften

Im Mai hat die britische Regierung ihre Antwort auf die WEEE Open Scope-Konsultation veröffentlicht. In ihr wird dargelegt, wie das Vereinigte Königreich den offenen Geltungsbereich ab dem 1. Januar 2019 umsetzen möchte. Die Regierung wird die Gelegenheit nutzen, auch andere WEEE-Vorschriften im Vereinigten Königreich zu ändern.

Eine der wichtigsten Änderungen betrifft die Einführung eines verpflichtenden Herstellerausgleichssystems (Producer Balancing System – PBS) als Ersatz für das optionale Programm, das bereits von einer Mehrheit der Herstellerrücknahmesysteme eingehalten wird. Letztere sollen zukünftig verpflichtet sein, sich einem solchen PBS anzuschließen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Kosten für die Sammlung von Elektroaltgeräten unter allen PBS-Teilnehmer geteilt werden, wenn diese von lokalen Behörden angefragt wird. Die britische Regierung wird nun ihrerseits eine Konsultation für das neue System eröffnen, das Ende 2019 in Kraft treten soll.

Die britische Regierung hat ebenfalls entschieden, im Kontrast zu den sechs europäischen WEEE-Abfallkategorien die 14 nationalen Kategorien beizubehalten. Um seinen Verpflichtungen aus der WEEE-Richtlinie nachzukommen, wird UK geeignete Protokolle einführen, um in sechs Kategorien an die Europäische Kommission zu berichten.

European Recycling Platform, ein Unternehmen von Landbell Group, hat kürzlich ihre Open Scope-Zusammenfassung für Hersteller aktualisiert. Diese gibt eine Übersicht über den Status der Umsetzung in jedem EU-Mitgliedstaat und zeigt auf, zu welchem Zeitpunkt die neuen Anforderungen der WEEE-Richtlinie national eingeführt werden und auf welche Art und Weise der Umstieg auf sechs Kategorien erfolgen soll. Zur ERP-Website gelangen Sie hier.

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Frankreich: Erweiterter Umfang und strengere Kontrollen für Herstellerrücknahmesysteme

Ein neues französisches Dekret ändert die Zulassungen für Herstellerrücknahmesysteme und legt ab August 2018 Sammelziele für Druckerpatronen und ähnliche Abfallkategorien fest. Außerdem wird die Anrechnung von zur Wiederverwendung exportierten B2B-medizinischen Geräten auf die Sammelziele erheblich erschwert.

Mit dem Dekret werden auch Druckerpatronen (Tinte oder Toner) in den Umfang Rahmen der erweiterten Herstellerverantwortung für Elektro- und Elektronikaltgeräte (WEEE) aufgenommen. Das Dokument sieht ein Sammelziel in Höhe von 23% für das Jahr 2018, 43% für 2019, 55% für 2020 und 65% für 2021 vor. Außerdem wird für diese Kategorie eine andere Methode zur Berechnung der Sammelquote eingeführt als für die dreizehn anderen WEEE-Kategorien. Die Sammelquote in einem bestimmten Jahr berechnet sich nach der Menge der in diesem Jahr in Verkehr gebrachten Druckerpatronen und nicht nach den in den letzten drei Jahren auf den Markt gebrachten Produkten, wie dies bei anderen Elektro- und Elektronikaltgeräten der Fall ist.


EU: Kreislaufwirtschaftspaket tritt in Kraft

Der Rat der Europäischen Union hat das Kreislaufwirtschaftspaket offiziell verabschiedet. Die Mitgliedstaaten gaben grünes Licht, nachdem bereits das Europäische Parlament im April für das Paket gestimmt hatte. Die überarbeiteten Richtlinien, allen voran die Abfallrahmenrichtlinie, wurden am 14. Juni 2018 im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Die Mitgliedstaaten haben nun bis zum 5. Juli 2020 Zeit, die neuen Vorschriften in nationales Recht umzusetzen.

Die neue Gesetzgebung enthält erhöhte Recyclingziele sowie neue Anforderungen für die erweiterte Herstellerverantwortung. Laut der EU sind die neuen Regeln die ambitioniertesten ihrer Art in der Welt. Mit ihnen wird Europa weltweit führend in der Verringerung und dem Recycling von Abfällen.

European Recycling Platform, ein Unternehmen von Landbell Group, hat an der Entwicklung der neuen Richtlinien mitgewirkt und steht weiterhin im Dialog mit der Europäischen Kommission, die nun etwa 60 Dokumente wie Guidelines und Q+A zur richtigen Umsetzung der Richtlinien erarbeiten muss.


Australien: Alle Verpackungen sollen bis 2025 zu 100% recycelbar, wiederverwendbar oder kompostierbar sein  

Australien hat einen wichtigen Schritt zur Lösung eines drohenden Umweltproblems unternommen. Premierminister Malcolm Turnbull hat angekündigt, dass bis 2025 100% der in Australien erzeugten und verwendeten Verpackungen recycelbar, wiederverwendbar oder kompostierbar sein sollen. Diese Ankündigung ist eine Folge des chinesischen Importverbots für Abfall aus 100 Ländern einschließlich Australien. Da dieses die externen Entsorgungsmöglichkeiten des Landes einschränkt, setzt Australien nun auch verstärkt auf Abfallvermeidung.

Gleichzeitig hat die australische Industrie angekündigt, die Verwendung von Microbeads verringern zu wollen. Diese kleinen Kunststoffkügelchen haben sich als besonders schädlich für das marine Leben und die Ökosysteme erwiesen. Die jüngsten Initiativen in Australien, wie etwa auch die von einigen regionalen Regierungen vorangetriebene Eindämmung von Plastiktüten, zeigen, dass Australien eine führende Rolle beim Recycling und der Verringerung von Abfällen einnimmt.


EU: Maßnahmen zur Verringerung von Einwegkunststoffen  

Die Europäische Kommission hat einen neuen Legislativvorschlag zur Einschränkung von Einmalkunststoffen im Rahmen der Plastikstrategie vorgelegt. Ziel der Richtlinie ist es, den Austritt von Plastikabfällen in die Umwelt und speziell in die Weltmeere zu verringern.

Die Kommission plant ein Inverkehrbringungsverbot für bestimmte Einmalkunststoffprodukte wie Strohhalme und Besteck, für die es bereits passende und nachhaltigere Alternativen gibt. Für andere Einmalkunststoffprodukte wie Zigaretten und Fischereinetze sollen die Mitgliedstaaten Herstellerrücknahmesysteme einführen. Zudem sieht die Richtlinie weitere Maßnahmen wie Aufklärungskampagnen, Kennzeichnungspflichten und ein Mindestsammelziel für Einweg-Getränkeflaschen in Höhe von 90 Prozent bis 2025 vor.

Nach der Vorlage durch die Kommission wird der Legislativvorschlag nun im Europäischen Parlament diskutiert. Vor Inkrafttreten muss er offiziell von Parlament und Rat verabschiedet werden. Das Gesetzgebungsverfahren muss vor den Europawahlen im nächsten Mai abgeschlossen werden.

Die Resonanz auf diese Ankündigung fällt in der Branche unterschiedlich aus: Den Umweltverbänden gehen die Pläne der Kommission nicht weit genug, im Handel stoßen sie eher auf Ablehnung.
Landbell Group wird sich an dem Konsultationsverfahren beteiligen und ihre Erfahrungen mit dem Management diverser Abfallströme, u.a. der vom Richtlinienentwurf adressierten Einwegkunststoffprodukte, einbringen.


EU: Frist zur REACH-Registrierung abgelaufen  

Nach einer Laufzeit von zehn Jahren endete am 31. Mai 2018 die Frist zur Registrierung im Rahmen der REACH-Verordnung. Nach dieser Verordnung muss jeder chemische Stoff, der in der EU in Verkehr gebracht wird und mehr als 1.000 kg pro Jahr umfasst, registriert werden. Ohne eine solche Registrierung wird der Verkauf der betroffenen Stoffe in der EU nach dem 31. Mail 2018 eingeschränkt.

Mit Stand vom 28. Mai wurden zwischen 2010 und 2018 knapp über 20.000 chemische Stoffe registriert, was deutlich unter der prognostizierten Menge von etwa 30.000 Stoffen liegt. Die Kosten für die Registrierung sind sehr unterschiedlich, liegen jedoch im Durchschnitt bei jeweils 30.000 €. Es handelt sich also um erhebliche Investitionen für die betreffenden Unternehmen.

H2 Compliance, ein Unternehmen von Landbell Group, hat bereits über 200 Unternehmen dabei geholfen, ihre REACH-Verpflichtungen auf 6 Kontinenten zu erfüllen.

Mehr Informationen hier (ECHA)
Mehr Informationen hier (H2compliance)

USA: Geändertes Chemikaliengesetz

Das geänderte Chemikaliengesetz (Toxic Substances Control Act - TSCA) schreibt vor, dass die amerikanische Umweltbehörde (EPA) die im TSCA aufgeführten chemische Substanzen als "aktiv" oder "inaktiv" kennzeichnen muss. Kürzlich veröffentlichte die EPA ein aktualisiertes TSCA-Inventar mit den aktiven Substanzen als Ergebnis der ersten Meldungswelle von Herstellern und Vertreibern. Eine zweite Runde der Benachrichtigungen steht an.

Verarbeiter haben bis zum 5. Oktober 2018 Zeit, die EPA über alle von ihnen verwendeten und noch nicht angemeldeten Stoffe zu benachrichtigen. Sobald die zweite Aktualisierung des TSCA-Inventar abgeschlossen ist, wird es verboten sein, als „inaktiv“ gekennzeichnete Chemikalien herzustellen, zu importieren oder zu verwenden. Für Unternehmen ist es daher wichtig sicherzustellen, dass alle chemischen Substanzen, die auf dem amerikanischen Markt verkauft werden, auf der "aktiven" TSCA-Liste stehen.

Unternehmen können auch von US-Kunden nach Informationen zu geschützten Produkten gefragt werden. Hierbei kann die EPA mittels eines vertraulichen Benachrichtigungsverfahrens unterstützen. Zukünftig bedarf es einer Meldung innerhalb von 90 Tagen nach Herstellung, Einfuhr oder Verwendung, um inaktive Substanzen wieder zu aktivieren.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an H2 Compliance


Landbell Group entwickelt ein Webportal zur individuellen Rücknahme

Ein großer Elektronikhersteller hat Prodigentia, ein Unternehmen von Landbell Group, beauftragt, ein neues Webportal für das Management individueller Kundenrücknahmen zu entwickeln. Diese Lösung ersetzt ein altes Webportal und bietet mehrere zusätzliche Funktionen, darunter ein Backoffice für den Programmmanager und die Lieferanten des Herstellers zur Verwaltung von Bestellungen sowie einen automatisierten Angebotsgenerator.

Das neue Portal wird bereits in der EMEA (Europe, Middle East, Africa)-Region eingesetzt und wird wegen seines Erfolges nun auch auf andere Regionen ausgeweitet. Dieses Tool ist ein wertvoller Beitrag zur digitalen Kreislaufwirtschaft und hilft Herstellern dabei, das Management ihrer Ressourcen zu verbessern.

Zur Website von Prodigentia



Landbell Group Lösung FLEX in Kanada eingesetzt

Ein großer Recyclingverband in Nordamerika hat sich dafür entschieden, die Software Flex als Ersatz für seine bisherige Legacy-Management-Lösung einzuführen. Die Gründe für diese Entscheidung liegen in der einfachen Anpassungsmöglichkeit der Software, den geringeren Kosten und der bereits vorhandenen Erfahrungen mit dem Programm Prodex, das erstmals im Jahr 2012 eingeführt wurde.

Flex und Prodex sind Softwaretools, die von Prodigentia, einem Unternehmen von Landbell Group, entwickelt und gewartet werden. Sie bieten eine grüne Enterprise-Ressourcenplanung für die verschiedenen Organisationen, die an Compliance- und Ressourcenmanagement beteiligt sind. Der Verband hat sich für Flex entschieden, um sich besser aufzustellen und eine bedeutende Rolle in der nordamerikanischen Kreislaufwirtschaft spielen zu können.
Zur Website von Prodigentia


Landbell Group beteiligt sich an CarE-Service

Prodigentia, ein Unternehmen von Landbell Group, wurde für die Teilnahme am CarE-Service ausgewählt, einem internationalen Projekt, das im Rahmen des EU-Programms "Horizon 2020" gefördert wird. Die Rolle von Prodigentia ist die Entwicklung der ICT-Plattform für CarE-Service. Die genaue Funktionalität der Plattform wird während der Designphase festgelegt, umfasst jedoch Funktionen wie eine durchsuchbare Liste an verfügbaren Autoteilen.

Das Ziel von CarE-Service ist es, die Machbarkeit von innovativen Kreislaufgeschäftsmodellen für Elektrofahrzeuge aufzuzeigen und neue, maßgeschneiderte und leistungsorientierte Mobilitätsdienste für die EU-Bürger anzubieten.

Solche Dienstleistungen und Geschäftsmodelle werden das Verhalten der Kunden beeinflussen und die derzeitige Wertschöpfungskette der Elektromobilität in Richtung Nachhaltigkeit bewegen. Das CarE-Service-Konsortium besteht aus 15 Teilnehmern aus ganz Europa, darunter Fiat Chrysler (Italien), Fraunhofer Institut (Deutschland) und Envirobat (Spanien).
Zur Website von Prodigentia


Studie zu Kunststoffabfälle in Österreich

EU-weit werden jährlich knapp 30% der 25 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle wiederverwertet. „Österreich ist bei der getrennten Abfallsammlung und beim Recycling im europäischen Spitzenfeld“, erklärt Umweltbundesamt-Geschäftsführerin Monika Mörth. 

Die Bestandsaufnahme aller Abfallarten in Österreich stellt der Statusbericht zum Bundes-Abfallwirtschaftsplan dar, der Ende April vom Bundesumweltamt im Namen des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus veröffentlicht wurde. 

Österreich produziert jährlich etwa 9 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle. Gemäß der Studie wurden davon im Jahr 2015 rund 28% wiederverwertet, etwa 71% verbrannt und 1% deponiert. Recycelt werden vor allem reine Kunststoffabfälle, die zerkleinert als Ausgangsmaterial für neue Produkte dienen. Das sind in Österreich etwa 21%. Gemischte Abfälle, wie Verpackungen, Rest- und Sperrmüll machen rund 77% der Kunststoffmenge aus. In rund 2% der Kunststoffabfälle sind Farben und Lacke, Kunststoffschlämme und Weichmacher enthalten. Bei 80% handelt es sich um Kunststoffabfälle von gewerblichen oder privaten Endverbrauchern. Die verbleibenden 20% sind Produktionsabfälle. 

„Um die Vorgaben der EU für das Recycling von Kunststoffen bis zum Jahr 2030 erfüllen zu können, müssen wir die Art und Weise ändern, in der Kunststoffe gegenwärtig hergestellt, verwendet und entsorgt werden“, sagt Monika Mörth. Die EU-Kommission hat Anfang des Jahres 2018 die neue EU-Plastikstrategie vorgestellt. Diese dient dem Ziel, bis zum Jahr 2030 alle Kunststoffverpackungen in Europa recyclingfähig zu machen. Der Verbrauch von Einwegkunststoffen soll drastisch reduziert und die Verwendung von Mikroplastik eingeschränkt werden. 
Zur Studie


BIR-Bericht zum Aufkommen von Elektroschrott

Ein im Auftrag des Weltrecyclingverbandes (BIR) erarbeiteter Bericht zum Aufkommen von Elektroschrott (“Statistics on the national arisings of e-scrap and the movement of e-scrap between countries”) wurde im Mai von Experten der Harokopio Universität auf einer Konferenz in Barcelona vorgestellt. Der Bericht erfasst Daten von 180 Ländern und prognostiziert für den Zeitraum von 2016 bis 2025 einen globalen Anstieg von Elektroschrott in Höhe von 20%. Auch die Produktion von Elektrogeräten wird weiter steigen. Vor allem im asiatisch-pazifischen Raum wird eine Zunahme von 15,9 Millionen Tonnen im Jahr 2016 auf 23,7 Millionen Tonnen im Jahr 2025 geschätzt.

Zu vergleichbaren Erkenntnissen kommt ein Report (“Global E-Waste Monitor 2017”) der Universität der Vereinten Nationen (UNU). Der Bericht erfasst einen Anstieg von Elektroschrott auf 44,7 Millionen Tonnen im Jahr 2016 – bei einer Recyclingquote von lediglich 20%. Zu den Hauptgründen für die steigenden Zahlen von Elektroabfällen zählen rückläufige Preise. Diese ermöglichen es immer mehr Menschen, Elektrogeräte, wie z.B. Handys und Computer zu kaufen.

Ein weiteres Problem, das durch den Bericht aufgegriffen wird, ist der Mangel an Informationen: Nur 41 Länder erheben Daten über Produktion und Recyclingströme von Elektroaltgeräten. Um diese Lücke zu schließen, haben die UNU, die Internationale Fernmeldeunion (ITU) und die International Solid Waste Association (ISWA) im Januar 2017 ein Projekt zu Erstellung von Statistiken zum Aufkommen von Elektroschrott (“Global Partnership for E-Waste Statistics”) gestartet.

Mehr Informationen hier

Finalist des Green Alley Award 2017: Solmove

Mit Solarmodulen fängt das Startup Solmove die Sonne ein. Was zunächst nicht nach Revolution klingt – Photovoltaik ist schließlich eine altbewährte Technik – , hat Solmove-Gründer Donald Müller-Judex durch eine neuartige Nutzung dennoch in eine kleine Revolution verwandelt. Statt auf Dächern möchte er seine Solarmodule auf Straßen, Gehwegen oder Plätzen installieren, um so saubere Energie zu gewinnen. Dies hat einige Vorteile: Die Produkte „Volt Street“ und „Solwalk“ lassen sich durch ein einfaches Stecksystem zu Straßen verbinden oder in Hauseinfahrten verlegen und direkt an das Stromnetz anschließen. So werden bereits vorhandene Flächen für die Energiegewinnung genutzt. Eine innovative, stabile Glasoberfläche macht die Solarmodule zudem robust und wesentlich langlebiger als herkömmliche Straßen, die ständig gewartet werden müssen und jährlich rund 9 – 12 Milliarden Euro für die Instandsetzung kosten. Ein weiteres Plus: Auch Elektroautos lassen sich über die Solarstraßen induktiv während der Fahrt aufladen und haben dadurch eine längere Reichweite.

Die Geschäftsidee, über sogenannte Solarstraßen die Energiewende zu beschleunigen und die e-Mobilität zu unterstützen, ist auch ein Baustein einer Circular Economy: Denn der Übergang zu einer Wirtschaftsform, die unsere natürlichen Rohstoffe in geschlossenen Kreisläufen so lange wie möglich nutzt, kann nur gelingen, wenn auch die Energie hierfür aus erneuerbaren Ressourcen stammt. Mit dieser Begründung landete Solmove letztes Jahr im Finale des Green Alley Awards, Europas erstem Startup Preis speziell für die Circular Economy. Interesse an den Straßen der Zukunft besteht bereits, und das nicht nur in Deutschland. In Erftstadt bei Köln arbeitet das Startup an der ersten rund 100 Meter langen Teststrecke für einen Solarradweg. Doch vor allem durch Hilfe aus China erhoffen sich Solmove den großen Durchbruch für ihre Idee. Hier wurden die Vorteile bereits erkannt und in der Stadt Jinan südlich von Peking in Form einer ein Kilometer langen Solarstraße einfach in der Praxis ausprobiert.

Zum Green Alley Award

Upcycling Wanderausstellung derzeit im Thailand Creative and Design Centre (TCDC)

Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) lud kürzlich erneut zu der Ausstellung “Pure Gold – Upcycled! Upgrade!” ein, welche bereits im letzten Jahr in Hamburg Premiere feierte. Dieses Jahr reist die Ausstellung um die Welt und ist noch bis zum 22. Juli in Bangkok, Thailand zu sehen.

Alle Ausstellungsstücke wurden aus gebrauchten Gegenständen hergestellt und haben dadurch neue Nutzungsmöglichkeiten erhalten, zum Beispiel Handtaschen, die aus dem Band alter Videokassetten hergestellt wurden, oder Stühle, die einmal die Trommel einer Waschmaschine waren.

Lesen Sie mehr über die Veranstaltung

Wie Nachhaltigkeit das Geschäftsmodell von Restaurants umkrempelt

Die sich rasch verändernden Einstellungen der Verbraucher zur Nachhaltigkeit zwingen Restaurants dazu, ihre Nachhaltigkeitsstrategien anzupassen. Immer mehr Kunden legen Wert darauf, dass Restaurants ihre eigenen Wertvorstellungen teilen und die Umwelt schützen wollen. Ketten wie McDonalds und Red Lobster sind deshalb bereits dabei, Lebensmittel- und Verpackungsabfälle zu verringern und nachhaltigere Zutaten zu nutzen.

Dieses Umdenken in der Gastronomie wird allerdings nicht nur von den Kunden vorangetrieben, sondern auch von Leitfäden, die viele Gemeinden zum Verbot bestimmter Verpackungsmaterialien erlassen haben. Mit einem Wechsel zu Mehrweg- oder recycelbaren Mitnahmebehältern können Verbraucher ihr ihr Essen genießen, ohne sich dabei schuldig zu fühlen.

Nachhaltigkeit kann sich für die Unternehmen auch finanziell auszahlen, da viele verschwenderische Praktiken abgestellt werden.
 



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