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Mai 2018

INHALTSÜBERSICHT 


NEUES VON LANDBELL GROUP  
China beschränkt Abfallimporte – eine Chance für die europäische Wirtschaft?
European Recycling Platform sponsert Going Green - CARE INNOVATION 2018
Landbell Webinar zum neuen Verpackungsgesetz
Internationale Konferenz zu WEEE, Altbatteriemanagement und dem EPR-Prinzip


WER IST WER BEI LANDBELL GROUP 
Interview mit Peggy Chao, Business Development Managerin

TAKE-BACK
Stakeholder-Konsultation offenbart Notwendigkeit zur Überarbeitung der Batterierichtlinie
European Recycling Platform fordert fairen Wettbewerb bei Batterierücknahme
Singapur führt bis 2021 ein Managementsystem für Elektroaltgeräte ein
Neue E-Waste-(Management-)Regeln in Indien
EPR-System für Elektroaltgeräte in Hong Kong tritt dieses Jahr in Kraft
China überträgt Verantwortung für Batterierecycling auf Autohersteller

CIRCULAR ECONOMY
Weniger Plastiktüten, aber mehr Verpackungen
Die Rolle von Circular Economy auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit
Kreislaufwirtschaftspaket verabschiedet 

EU-Mitgliedsstaaten entwickeln nationale Kreislaufwirtschaftspläne 
Plastik-Strategie: Europäisches Parlament gibt Initiativbericht heraus
Großbritannien plant die Einführung einer Plastiksteuer

CHEMICAL CONTROL
Neues Portal für Gifthotlines
Zulassung von Biozidprodukten – Fristen rücken näher
EPA lanciert Pläne zur Verringerung von Tierversuchen

NEUE STUDIEN UND BERICHTE 
Neuer Leitfaden zu den wichtigsten Anforderungen der nordamerikanischen Chemiemanagement-Programme veröffentlicht
Faraday Battery Challenge: 246 Millionen Pfund zur Finanzierung neuer Batterietechnologien
EPBA veröffentlicht fünfte Aktualisierung des Jahresberichtes zur Sammlung von Gerätealtbatterien


INNOVATIONEN UND VORREITER   
Finalist des Green Alley Awards 2017: Sulfotools


WUSSTEN SIE SCHON, DASS... ?   
Plastik-fressende Mikroben liefern Enzyme für PET-abbauende Variante 

TERMINE 

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China beschränkt Abfallimporte – eine Chance für die europäische Wirtschaft?  


In Deutschland werden rund die Hälfte aller Abfälle recycelt – europaweit betrachtet eine gute Quote. In der Bevölkerung hat das Thema einen hohen Stellenwert. Unabhängig von der positiven Grundeinstellung am Markt gegenüber Recycling sieht Jan Patrick Schulz, Vorstandsvorsitzender der Landbell Group, bei der Umsetzung in Deutschland und anderen europäischen Ländern noch Ausbaupotenzial.

Der chinesische Importstopp bietet somit auch eine wirtschaftliche Chance – vorausgesetzt, die betroffenen Länder bauen ihre Recyclingsysteme weiter aus. Landbell Group ist der Meinung, dass produzierende Unternehmen von dieser Entwicklung langfristig profitieren könnten: Unternehmen, die Sekundärrohstoffe in der Produktion verwenden, könnten sich von volatilen Rohstoffmärkten unabhängiger machen. „Langfristig bedeutet das für Unternehmen eine größere Versorgungssicherheit, stabilere Preise und eine zunehmende Unabhängigkeit von Importen“, so Jan Patrick Schulz.

Mit verschiedenen Richtlinien wurde bereits europaweit eine rechtliche Basis geschaffen, um die Rücknahme und das Recycling von Produkten zu systematisieren, darunter die Richtlinie über Elektro- und Elektronikaltgeräte, die Batterierichtlinie und die Verpackungsrichtlinie.  
Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen

European Recycling Platform sponsert Going Green - CARE INNOVATION 2018 


European Recycling Platform ist Sponsor der „Going Green - CARE INNOVATION 2018 - Towards a Circular Economy” Konferenz in Wien. Die Konferenz zieht mehr als 400 Experten aus aller Welt an und ist zusammen mit der Schwesterkonferenz „Electronic Goes Green“, die mit ihr abwechselnd in Berlin stattfindet, die größte Plattform, auf der aktuelle Fortschritte der Kreislaufwirtschaft und Entwicklungen von ressourceneffizienten elektronischen Produkten und Dienstleistungen präsentiert werden. Im Rahmen der Konferenz diskutieren Experten die neuesten Trends zu Themen wie Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft, rechtliche Compliance und globale Harmonisierung, gefährliche Materialien und vielen anderen.

„Going Green - CARE INNOVATION 2018" wird vom 26. bis 29. November 2018 in Wien im Apothekertrakt des Schlosses Schönbrunn stattfinden.
Mehr Informationen hier

Internationale Konferenz zu WEEE, Altbatteriemanagement und dem EPR-Prinzip


In den letzten 40 Jahren hat sich China mit rasanter Geschwindigkeit zu einem der größten Produzenten und Verbraucher von Elektro- und Elektronikgeräten entwickelt. Damit einhergehend wird in China jedes Jahr eine riesige Menge Elektroschrott erzeugt. Deshalb organisieren das China Household Electric Appliance Research Institute (CHEARI) und Partner eine internationale Konferenz, die jetzt bereits im zehnten Jahr in Folge stattfindet.

Auf der Konferenz versammeln sich Experten, Wissenschaftler und Unternehmer aus Amerika, Europa, Südostasien und anderen Ländern und Regionen. Sie fördert die Zusammenarbeit von Universitäten, Forschungseinrichtungen, EEE-Herstellern, Anbietern, Dienstleistern und WEEE-Recyclern. Sie fungiert außerdem als Plattform für die Kommunikation zwischen Regierung und Unternehmen. Ein Experte der European Recycling Platform, ein Tochterunternehmen der Landbell Group, wird auf der diesjährigen Konferenz über „Die Implementierung und Herausforderungen von EPR für europäische Hersteller von elektrischen und elektronischen Produkten" sprechen.

Website der Konferenz

Landbell Webinar zum neuen Verpackungsgesetz


Am 25. April fand ein Webinar zum Thema Verpackungsgesetz (VerpackG) statt. In dem 30-minütigen Live-Webinar wurde erläutert, welche Auswirkungen VerpackG auf Inverkehrbringer haben wird. Inhalte waren
  • Ziel des Verpackungsgesetzes
  • Aufgabe der neu geschaffenen Zentralen Stelle
  • Änderungen für Hersteller und Vertreiber
  • Weitere Neuerungen des VerpackG versus VerpackV

Sie haben das Webinar verpasst und möchten gerne die Aufzeichnung sehen? Dann schicken Sie eine Mail an service.vertrieb@landbell.de

Im Spätsommer werden wir erneut ein Webinar zu diesem Thema anbieten, da bis dahin zahlreiche Punkte, die derzeit noch offen sind (u.a. der Registrierungs-Link auf der Website der Zentralen Stelle), definiert sein werden.


Interview mit Peggy Chao, Business Development Managerin, Landbell Group

Was sind Ihre Aufgaben bei der Landbell Group, Frau Chao?
Als Business Development Managerin arbeite ich mit verschiedenen Kundentypen zusammen, von großen, global tätigen Unternehmen bis hin zu kleinen Start-ups und auch lokalen Unternehmen. Die speziellen Dienstleistungen und das Fachwissen der Landbell Group ermöglichen es mir, Kunden – ob groß oder klein – dabei zu helfen, die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) zu erfüllen. Ich bin überzeugt, unsere Kunden profitieren insbesondere von unserem Service EuropePlus. Er beinhaltet eine vereinfachte Compliance-Lösung, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, Onlinehändler und Start-ups, die kleine Mengen an Elektronik, Batterien oder Verpackungen (oder verpackten Produkten) in mehreren europäischen Märkten in Verkehr bringen. Dieser Service bietet den Kunden eine Schätzung für die Compliance-Kosten und eine schnelle Abwicklung entsprechend der regulatorischen Anforderungen in den Märkten, in denen sie aktiv werden wollen.

Was sind Ihre wichtigsten Aufgaben und Herausforderungen?
Meine Aufgabe ist es, die Expansion unserer Kunden auf dem europäischen Markt zu unterstützen, damit sie die regulatorischen Anforderungen voll und ganz verstehen und erfüllen. Die permanenten Neuerungen in den verschiedenen Ländern und die verschiedenen Sprachen machen diesen Job sehr anspruchsvoll und spannend. Jeder Tag ist wie ein Schultag – jeden Tag lerne ich etwas Neues! Die andere große Herausforderung ist der Zeitunterschied. Je nachdem, wo die Kunden ihren Sitz haben, kann es sein, dass ich sehr früh am Morgen mit Kunden in Fernost spreche und mit unseren Kunden in den USA erst nach den üblichen Arbeitszeiten. Für mich ist es sehr spannend, die Gelegenheit zu haben mit den verschiedensten Kunden aus den unterschiedlichsten Ländern in Kontakt zu sein.

Wie sind Sie zur Landbell Group gekommen?
Ich war Umweltberaterin nachdem ich meinen Master of Science in den USA abgeschlossen habe. Meine Spezialisierung ist Abfallmanagement, einschließlich Abfallreduktion, Wiederverwendung, Recycling und Verwertung von Industrieabfällen sowie Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten aus Haushalten in Taiwan. Das war vor der Umsetzung der WEEE-Richtlinie in der EU. 2002 kam ich nach Großbritannien, nachdem ich ein Stipendium erhalten hatte, um an der UEA in Norwich zu studieren. Seitdem habe ich als EPR-Compliance-Beraterin und Compliance-Managerin für ein Produzenten-Compliance-System gearbeitet und festgestellt, dass viele Unternehmen ihre Geschäfte aufgrund mangelnden Verständnisses der EPR-Vorschriften nicht ausbauen können. Es freut mich sehr, ihnen genau hierbei zu helfen, damit sie ihre Produkte global vertreiben können. Aus genau diesem Grund arbeite ich für die Landbell Group, denn das Unternehmen bietet internationale Compliance-Dienstleistungen und -Lösungen für alle Kundentypen an.

Was tun Sie privat für die Umwelt?
Ich versuche das Richtige zu tun, zum Beispiel indem ich bei elektrischen Geräte im Standby-Modus den Stecker ziehe, um Energie zu sparen. Im Winter trage ich zuhause lieber einen dicken Pullover, um weniger zu heizen und noch mehr Energie zu sparen. Ich werde sehr oft von Leuten gefragt, was ich beruflich mache, also erkläre ich, dass meine Arbeit mit dem Recycling von Elektroartikeln, Batterien und Verpackungen zu tun hat. Das endet häufig mit einer Erklärung, wie wichtig Recycling ist und wie Gemeindevertreter die Einwohner beim Recycling ihrer Abfälle unterstützen können. Ich erinnere dann immer daran, dass ein wirtschaftliches und umweltfreundliches Recycling nur funktioniert, wenn die Abfälle in den dafür vorgesehenen Behältern landen und nicht durch Fehlwürfe verunreinigt werden.


European Recycling Platform fordert fairen Wettbewerb bei Batterierücknahme 


European Recycling Platform (ERP) appelliert an die künftige Bundesregierung, faire Wettbewerbsbedingungen bei der Rücknahme von Gerätealtbatterien zu schaffen. Der derzeitige Rahmen ist zu unflexibel und behindert dadurch die Rücknahmesysteme bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen Sammelpflichten. Für einen fairen Wettbewerb und damit möglichst viele Gerätealtbatterien gesammelt und anschließend verwertet werden können, bedarf es einer entsprechenden Reform des Batteriegesetzes.  

Problematisch sind insbesondere die starren Vorgaben zum Wechsel des Rücknahmesystems für Verpflichtete und Sammelpunkte. So dürfen Sammelpunkte nur zum 1. Januar eines Jahres und nur mit drei Monaten Vorlauf beim Standardsammlungsempfänger GRS kündigen und zu einem herstellereigenen Rücknahmesystem übergehen. Das stellt nicht nur eine unnötige Wettbewerbsbeschränkung dar. Es erschwert auch die Erfüllung der Sammelpflichten.   

Das Problem: Hersteller von Batterien dürfen sich – anders als gesetzlich verpflichtete Batteriesammler – jederzeit einem anderen Rücknahmesystem anschließen. Wechselt ein Hersteller unterjährig, erhöht sich die Menge an Batterien, die unter dem neuen System im laufenden Jahr in Verkehr gebracht wird. Entsprechend steigt auch die Menge an Altbatterien, die dieses System im laufenden Jahr sammeln muss. Wegen der starren Kündigungsmöglichkeiten der Sammelstellen lässt sich die Sammelmenge allerdings nicht beliebig erhöhen. Entsprechend schwer ist es für das Rücknahmesystem, die gesetzlich vorgeschriebene Sammelquote von 45 Prozent zu erreichen. Daher sollte gesetzlich verpflichteten Sammelstellen ebenso ein jederzeitiger Wechsel zu einem anderen Rücknahmesystem ermöglicht werden.

Zur Pressemitteilung

Stakeholder-Konsultation offenbart Notwendigkeit zur Überarbeitung der Batterierichtlinie


Die Europäische Kommission evaluiert derzeit die Batterierichtlinie und hatte Stakeholder aufgefordert, ihre praktischen Erfahrungen und Meinungen zu diesem Rechtsakt vorzulegen. Die Ergebnisse dieser Konsultation wurden am 14. März auf einem Workshop in Brüssel vorgestellt. Die wichtigste Erkenntnis: Die Batterierichtlinie muss voraussichtlich überarbeitet werden, um neuen Marktentwicklungen Rechnung zu tragen und ihre Ziele zu erreichen.

Die Stakeholder betonten insbesondere, wie wichtig es ist, die Berechnungsmethode für die Sammelquote anzupassen. Alle stimmten darin überein, dass die derzeitige Methode die Marktrealität insbesondere im Hinblick auf die schnelle Verbreitung von Lithium-Ionen-Batterien außer Acht lasse. Folglich müssten auch die Sammelziele überarbeitet werden. Darüber hinaus schlugen die Teilnehmer vor, die Verbraucherinformationen und -kennzeichnungen zu verbessern und zu harmonisieren. Weitere Themen, die im Rahmen der Konsultation behandelt wurden, waren Recyclingeffizienz, Batterieentnahme aus Geräten und gefährliche Substanzen.

Die Kommission wird voraussichtlich im August ihren Evaluationsbericht veröffentlichen. Legislative Maßnahmen werden jedoch voraussichtlich erst nach den Europawahlen und der Neusortierung der Europäischen Kommission im Jahr 2019 folgen.


Singapur führt bis 2021 ein Managementsystem für Elektroaltgeräte ein


Das Ministerium für Umwelt und Wasserressourcen (MEWR) von Singapur kündigte an, bis 2021 ein verpflichtendes Managementsystem für Elektro- und Elektronikaltgeräte einzuführen. Es wird fünf Kategorien von Produkten abdecken, die Umweltschäden hervorrufen, sofern sie nicht richtig verwertet werden:

  • Informations- und Kommunikationstechnologie, wie Mobiltelefone und Computer,
  • Solarmodule,
  • Batterien,
  • Lampen und
  • einige große Haushaltsgeräte.
Das System wird auf dem Grundsatz der erweiterten Herstellerverantwortung basieren. Dies bedeutet, dass Hersteller und Importeure für die Sammlung, den Transport und die ordnungsgemäße Behandlung von Elektroaltgeräten verantwortlich sind. Zu diesem Zweck müssen sie mit den von der nationalen Umweltbehörde (NEA) lizenzierten Herstellerverantwortungsorganisationen (PROs) zusammenarbeiten. Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten können gemeinsam aber auch eigene PROs bilden. Die NEA wird darüber hinaus auch für die Genehmigung von Elektroschrott-Recyclinganlagen zuständig sein, um möglichst hohe Sicherheits- und Umweltstandards zu gewährleisten.

Desweiteren untersucht das MEWR Praktiken in anderen Ländern und plant, relevante Interessenvertreter zur Ausarbeitung von Rechtsvorschriften und Einzelheiten der Umsetzung zu konsultieren.
Mehr Informationen hier 

Neue E-Waste-(Management-)Regeln in Indien


Mit der Einführung der E-Waste-(Management-)Regeln im Jahr 2016 wurde die Verantwortung für die Sammlung von Elektroaltgeräten an Hersteller und Importeure übertragen. Das Central Pollution Control Board (CPCB) hatte zunächst Mitteilungen an über 200 Unternehmen versandt, die gegen Compliance-Regeln verstoßen hatten, darunter einige der größten indischen Elektronikhersteller in Bangalore und Delhi. Seither ist die Liste der nicht-konformen Elektronikhersteller deutlich kleiner geworden, so dass im November 2017 nur noch 15 Mitteilungen an Unternehmen versandt werden mussten.

Dennoch werden 80% der indischen Elektroaltgeräte noch immer vom informellen Sektor behandelt. Im Rahmen der E-Waste-(Management-)Regeln, die kürzlich im April 2018 geändert wurden, müssen Unternehmen Sammelziele erreichen, die an ihre Produktionszahlen gekoppelt sind, und diese Ziele in ihre EPR-Pläne aufnehmen.

Ehrgeizige Sammelziele wurden erstmals in der Gesetzgebung 2016 angekündigt, mussten aber aufgrund unzureichender Recyclingkapazitäten zurückgenommen werden. Am 30. Oktober 2017 wurde der Entwurf einer Mitteilung veröffentlicht, in der gelockerte Ziele für Elektro- und Elektronikgeräte-Hersteller vorgeschlagen wurden. In der untenstehenden Tabelle sind die in beiden Dokumenten genannten Ziele zusammengefasst:

Geschäftsjahre Sammelziele (% der angefallenen Elektroaltgeräte)
Mai 2016 EPR-Gesetzgebung
Sammelziele (% der angefallenen Elektroaltgeräte)
Okt. 2017 EPR-Gesetzgebung (Entwurf)
2016-2017     15%     n/a 
2017-2018 30% 10%
2018-2020 40% 20% in 2018-2019 und 30% in 2019-2020
2020-2022 50% 40% in 2020-2021 und 50% in 2021-2022
2022-2023 Ab 2023 70% 60% in 2022-2023 und 70% in 2023 onwards

Darüber hinaus müssen Unternehmen die Verwendung von gefährlichen Schwermetallen einschränken. Das Umweltministerium plant nun, das Bewusstsein bezüglich Gefahren von Elektroschrott durch ein landesweites Informationsprogramm zu schärfen.


EPR-System für Elektroaltgeräte in Hong Kong tritt dieses Jahr in Kraft


Die Regierung von Hong Kong hat drei Ankündigungen bezüglich der Herstellerverantwortung für Elektro- und Elektronikgeräte veröffentlicht. Demnach müssen sich Anbieter von REE (regulated electronic equipment), etwa Klimaanlagen oder Druckern, bei der Umweltschutzabteilung (EPD) registrieren. Außerdem ist vorgeschrieben, dass sie Abgaben an die EPD zahlen sowie Informationen zum Recycling auf den Etiketten ihrer Produkte zur Verfügung stellen. Einzelhändler sollen einen Plan zur Sammlung der Geräte vorlegen, dem die EPD zustimmen muss. Schließlich müssen alle Unternehmen, die mit der Entsorgung oder dem Recycling von REE-Produkten befasst sind, eine Lizenz dafür erlangen.

Die Deponierung von REE-Produkten wird bis Ende dieses Jahres verboten. Unternehmen, die bisher die Sammlung dieser Geräte übernommen haben, müssen sich daher zwangsläufig mit alternativen Lösungen auseinandersetzen.


China überträgt Verantwortung für Batterierecycling auf Autohersteller


Im Einklang mit Chinas jüngsten Bemühungen zur Verringerung von Elektroschrott wurde ein erweitertes Herstellerverantwortungssystem für Batterien aus Elektrofahrzeugen eingeführt. Das System überträgt die Verantwortung für die Sammlung und das Recycling alter Batterien von Elektrofahrzeugen auf die Automobilhersteller. Dadurch sind jetzt die Hersteller dafür verantwortlich, Einrichtungen für die Sammlung zu organisieren und schließlich das Recycling der Batterien zu übernehmen. Darüber hinaus sind im Rahmen des neuen Systems auch ein Tracking-System zur Bestimmung der Herkunft einer Batterie vorgesehen sowie Schulungen für Autohändler zur richtigen Demontage und Lagerung von Altbatterien. Bis zum Inkrafttreten der Verordnung gilt eine Übergangslösung, nach der Hersteller eine Versorgungskette für das Recycling einrichten sollen und sicherstellen müssen, dass die Entsorgung einer Batterie unkompliziert und verbraucherfreundlich ist.


Weniger Plastiktüten, aber mehr Verpackungen


Eine Umfrage von tns-Infratest im Auftrag des Deutschen Verpackungsinstituts e.V. zeigt, dass immer weniger Verbraucher Plastiktüten verwenden und dass über 80 Prozent der Befragten beim Einkauf einen eigenen Einkaufsbehälter mitbringen.   

Bei Verpackungen im Allgemeinen sehen die Zahlen etwas anders aus: Nur 27,7 Prozent der Verbraucher bevorzugen grundsätzlich lose Ware. Zwar gaben 68,2 Prozent an, dass sie bewusster kaufen und konsumieren. Nur ein Viertel der Befragten würde aber grundsätzlich weniger kaufen und konsumieren. Überraschenderweise plädieren 57,9 Prozent der Verbraucher für mehr Eigenverantwortung und Engagement und sehen sich selbst in der Pflicht, die Initiative für eine nachhaltigere Entwicklung zu ergreifen.  

Grund für die gestiegene Verpackungsmenge ist unter anderem der wachsende Online-Handel. Deswegen müsse das Thema Nachhaltigkeit besonders im Handel eine wichtigere Rolle spielen, findet Thomas Reiner, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Verpackungsinstituts e.V. 


Die Rolle von Circular Economy auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit


Eine neue Studie der Unternehmensberatung PwC widmet sich dem Problem der steigenden Verpackungsmengen und stellt verschiedene Lösungsansätze für eine Kreislaufwirtschaft vor. Die Studie enthält zwei Praxisbeispiele aus den Unternehmen Werner & Mertz und REWE Group sowie ein Beispiel zur Umsetzung einer ganzheitlichen und nachhaltigen Verpackungsstrategie.   

Daneben gibt die Studie auch Einblicke in die Meinung der Verbraucher anhand einer deutschlandweiten repräsentativen Umfrage zu dem Thema. Demnach legt die Mehrheit der Verbraucher Wert auf nachhaltige Verpackungen und wünscht sich, die Materialmenge für Verpackungen auf ein Minimum zu reduzieren. Allerdings wären nur 16 Prozent der Befragten bereit, einen höheren Preis für eine nachhaltigere Verpackung zu bezahlen.   

Die Studie empfiehlt Unternehmen, selbst aktiv zu werden und ihre Verpackungskonzepte im Rahmen einer Nachhaltigkeitsstrategie zu überdenken und umzustellen.  


Kreislaufwirtschaftspaket verabschiedet


Das Kreislaufwirtschaftspaket hat eine weitere wichtige rechtliche Hürde genommen. In der Plenarabstimmung am 18. April gab das Europäische Parlament grünes Licht für die Änderung der sechs im Paket enthaltenen Gesetzgebungsakte, insbesondere der Abfallrahmenrichtlinie. Nach formeller Zustimmung durch den Rat der Europäischen Union kann das Paket endlich in Kraft treten.

Landbell Group begrüßt das Ergebnis der Abstimmung und die Festlegung neuer Regeln für den europäischen Abfallmarkt. Durch die Umsetzung von Maßnahmen zur Abfallvermeidung und die Festlegung höherer Recyclingziele bereitet das Paket die Schaffung einer stärker kreislauforientierten, ressourceneffizienten Wirtschaft in Europa vor. Durch die Stärkung des Grundsatzes der erweiterten Herstellerverantwortung wird der neue Rahmen den Wettbewerb stärken und dazu beitragen, mehr Chancengleichheit für Herstellerverantwortungsgesellschaften zu schaffen.

Der Europäische Rat muss nun dem Paket zustimmen. Nach der vorläufigen Planung des Rats soll dies am 22. Mai erfolgen. Anschließend können die neuen Richtlinien im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden und 20 Tage nach der Veröffentlichung in Kraft treten.

Nach dem Inkrafttreten muss das Paket innerhalb von 18 Monaten von den Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden.

Pressemitteilung der ERP

EU-Mitgliedsstaaten entwickeln nationale Kreislaufwirtschaftspläne


Parallel zur Verabschiedung des Kreislaufwirtschaftspakets haben viele EU-Mitgliedstaaten bereits eigene Strategien für eine Kreislaufwirtschaft ausgearbeitet und auch mit deren Umsetzung begonnen. Die „European Circular Economy Stakeholder Platform” hat eine Liste von neun Strategien veröffentlicht, die auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene von öffentlichen Behörden verabschiedet wurden. Länder wie Finnland, Großbritannien, Deutschland, Italien und Portugal haben bereits ihre Roadmaps oder Effizienzpläne eingereicht.

Weitere Strategien können über ein Online-Formular der Plattform eingereicht werden.  
Mehr Informationen hier

Plastik-Strategie: Europäisches Parlament gibt Initiativbericht heraus 


Am 16. Januar veröffentlichte die Europäische Kommission ihre lang erwartete Mitteilung zur Kunststoffstrategie. Das Europäische Parlament hat nun einen Initiativbericht (Own Initiative Report) zu diesem Thema erstellt. Das Ziel: eine Kreislaufwirtschaft für Plastik zu etablieren.

In dem vom Berichterstatter Mark Demesmaeker (ECR) verfassten Berichtsentwurf vom 27. März wird betont, wie wichtig es ist, Kunststoffabfälle zu vermeiden und die Leistung des Kunststoffrecyclings zu steigern. Er fordert die Kommission auf, einen politischen Rahmen für die Kreislaufwirtschaft nach 2020 zu schaffen und Forschung und Innovation zu fördern. Darüber hinaus weist der Bericht auf die Notwendigkeit hin, das Produktdesign für eine bessere Wiederverwendbarkeit und Wiederverwertbarkeit anzupassen und einen einheitlichen Markt für recycelte Kunststoffe zu schaffen.

Initiativberichte des Parlaments sind nicht rechtsverbindlich, senden jedoch ein starkes Signal an die Kommission und drücken den Wunsch nach legislativen Maßnahmen aus. Die Abstimmung im Plenum zu diesem Bericht wird voraussichtlich im September stattfinden.


Großbritannien plant die Einführung einer Plastiksteuer

Das Vereinigte Königreich erwägt, eine Kunststoffsteuer einzuführen, um die Menge an Einwegkunststoffen zu reduzieren und deren Umweltauswirkungen zu verringern. Kanzler Philip Hammond, Leiter des Schatzamtes Ihrer Majestät, hat Stakeholder aufgefordert, Ideen vorzubringen, wie eine solche Steuer oder andere gleichwertige Maßnahmen aussehen könnten.

Einige Schlüsselakteure haben bereits auf die Regierungspläne reagiert. Der Verband britischer Einzelhändler (British Retail Consortium) äußerte Zweifel am Mehrwert einer solchen Steuer, da Verpackungen bereits indirekt durch das System der erweiterten Herstellerverantwortung finanziell belastet werden. Die Erzeuger sind dazu verpflichtet, die Kosten für die Sammlung und das Recycling ihrer Verpackungsabfälle zu tragen. Folglich legen sie diese Kosten in der Regel auf die Produktpreise um. Der Verband der Umweltdienste (Environmental Services Association) verwies ebenfalls auf den bestehenden Grundsatz der erweiterten Herstellerverantwortung, schlug jedoch vor, eine Steuer auf neue Kunststoffe zu erheben, um einen Anreiz für die Verwendung von recycelten Materialien zu schaffen.

Die öffentliche Konsultation läuft noch bis zum 18. Mai. Die Regierung wird dann die gesammelten Stellungnahmen zur Vorbereitung legislativer Maßnahmen nutzen.


Neues Portal für Gifthotlines  


Die Gifthotlines in den EU-Mitgliedstaaten erhalten 600.000 Anrufe pro Jahr in Folge von versehentlichem Kontakt mit Chemikalien. Sie beraten Verbraucher und Ärzte in diesen Situationen.  

Während Ratschläge weiterhin auf Länderebene erteilt werden, wird die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) jetzt eine zentrale Rolle spielen, indem sie den aufwendigen Prozess der Datenübermittlung verschlankt.  

Die Daten werden über das Portal des Poison Centre Notification (PCN) eingereicht. Die erste Frist für die Einreichung von Daten bezüglich gefährlicher Substanzen, die an Verbraucher verkauft werden, ist der 1. Januar 2020.  

Hilfreiche Informationen zu ihren Verpflichtungen erhalten Unternehmen auf dieser Webseite

Ein erster Schritt besteht darin, eine eindeutige UFI-Nummer anzufordern, die auf den betreffenden Produkten angebracht werden muss. Da dies wiederum Auswirkungen auf die Produktkennzeichnung hat, kann dies ein komplexer Prozess sein.

Kontaktieren Sie H2 Compliance bei weiteren Fragen

Zulassung von Biozidprodukten – Fristen rücken näher


Laut Biozidproduktverordnung (BPR) dürfen Biozidprodukte (BP) nur dann zugelassen werden, wenn der darin enthaltene Wirkstoff zuvor genehmigt wurde.

Für 18 Stoffe stehen im nächsten Jahr Fristen für die Produktzulassung an. Die vollständige Liste dieser Stoffe ist hier verfügbar.

Um diese Produkte weiterhin herstellen oder verwenden zu dürfen, muss entweder auf nationaler oder auf EU-Ebene eine Produktzulassung erteilt werden, die direkt bei den Behörden des Mitgliedstaates, in dem das Produkt verkauft wird, oder bei der ECHA beantragt wird.

Kontaktieren Sie H2 Compliance bei weiteren Fragen

EPA lanciert Pläne zur Verringerung von Tierversuchen


In den USA gibt es Pläne zur drastischen Verringerung von Tierversuchen. Die Regierung und die Environmental Protection Agency (EPA) haben sich darauf verständigt, vermehrt modernste wissenschaftliche Methoden einzusetzen, um festzustellen, ob der Einsatz einer Chemikalie sicher ist oder nicht. Die EPA hat kürzlich die Ergebnisse eines mehrjährigen Prozesses veröffentlicht, mit dem alternative Testmethoden in der chemischen Industrie identifiziert und gefördert werden sollen.

Gleichzeitig hat der US-Kongress angekündigt, dass er den Toxic Substances Control Act aktualisieren wird, um einem verbesserten Tierschutz gerecht zu werden. Ziel der EPA ist es, alle Tests an Wirbeltieren, wie in einem 40-seitigen Strategieentwurf dargelegt, zu unterbinden. Darüber hinaus erklärt sich die EPA bereit, eng mit Tierschutzgruppen zusammenzuarbeiten, um dieses Ziel zu erreichen.


Neuer Leitfaden zu den wichtigsten Anforderungen der nordamerikanischen Chemiemanagement-Programme veröffentlicht


Zur Unterstützung von Interessengruppen bei der Einhaltung der Significant New Use Rule (SNUR) des US-Toxic Substance Control Act (TSCA) und der damit verbundenen Significant New Activities (SNAc) des kanadischen Umweltschutzgesetzes (Canadian Environmental Protection Act, CEPA) wurde kürzlich ein neuer Leitfaden von der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA, der Health Canada und dem Climate Change Canada veröffentlicht. Die genannten Organisationen sind verpflichtet, neue und bestehende Substanzen zu überprüfen. Sofern die Verwendung solcher Stoffe ein erhebliches Risiko oder die Möglichkeit erheblicher Risiken mit sich bringt, müssen die Organisationen deren Verwendungen einschränken oder Bedingungen auferlegen, um die Risiken zu mindern. Um die zeitlichen Anforderungen der Prozesse zur Überprüfung einzuhalten, berücksichtigen die Behörden nur diejenigen Verwendungszwecke, die von den Herstellern vernünftigerweise vorgesehen sind.

Bevor sie Substanzen für neue Verwendungszwecke (Aktivitäten) einsetzen, müssen die Beteiligten diese Verwendungen von den US-amerikanischen SNUR- und kanadischen SNAc-Programmen überprüfen lassen. Dies ist für alle Unternehmen erforderlich, die jegliche Art von beschränkten Stoffen für neue Verwendungszwecke herstellen, importieren oder verarbeiten. In diesem Dokument werden die Bestimmungen der beiden zugehörigen Programme detailliert beschrieben, einschließlich:

  • Was gilt als signifikant neuer Verwendungszweck nach SNUR und SNAc,
  • Was müssen Sie tun, um die Vorschriften für neue Verwendungszwecke in jedem Land einzuhalten,
  • Wie ist die Anwendbarkeit auf Verbraucherprodukte und -artikel,
  • Welche Ressourcen sind erforderlich, um festzustellen, ob ein Stoff SNUR- oder SNAc-Beschränkungen aufweist?
  • ein Vergleich der beiden Programme.
Lesen Sie hier den Leitfaden

Faraday Battery Challenge: 246 Millionen Pfund zur Finanzierung neuer Batterietechnologien


Die britische Regierung hat die Faraday Battery Challenge angekündigt, ein Projekt im Rahmen des Industrial Strategy Challenge Fund. Das Projekt ist mit 246 Millionen Pfund ausgestattet und zielt darauf ab, neue Batterietechnologien zu unterstützen, um kostengünstige, leistungsstarke, langlebige, sichere, leichte und recycelbare Batterien zu entwickeln. Der anfängliche Fokus der Challenge wird auf der vollständigen Elektrifizierung des Automobilsektors und auf emissionsfreien Fahrzeugen liegen.

Die Faraday Challenge umfasst drei Hauptkomponenten:

  • die Faraday Institution, die Fachwissen von Universitäten und der Industrie zusammenführt, um die Grundlagenforschung für die zukünftige Batterieentwicklung zu voranzutreiben;
  • Finanzierung von Forschungs- und Innovationsprojekten, für die sich britische Unternehmen oder Forschungs- und Technologieorganisationen bewerben können. Bis jetzt wurden 27 solcher Projekte vergeben, darunter einige, die sich auf die Verlängerung der Batterielebensdauer und die Verbesserung der Recyclingfähigkeit von Batteriesätzen konzentrieren; und
  • das UK Battery Industrial Centre, das das erste Innovationszentrum für Automobilbatterien in Großbritannien sein wird.
Mehr Informationen hier

EPBA veröffentlicht fünfte Aktualisierung des Jahresberichtes zur Sammlung von Gerätealtbatterien


Sagis EPR hat den fünften Jahresbericht im Namen der European Portable Battery Association (EPBA) veröffentlicht. Der Bericht untersucht, ob die von der europäischen Batterierichtlinie festgelegten Zielwerte für die Sammlung von Batterien erreicht werden. Darüber hinaus zeigt er Beispiele für Best Practices auf, indem die Länder betrachtet werden, die hohe Sammelquoten erzielen. Basierend auf den Ergebnissen der Analyse empfiehlt der Bericht auch mögliche Verbesserungen der Sammelsysteme.

Der Bericht ist eine Aktualisierung der erstmals 2013 veröffentlichten Fassung. Er enthält die umfassendste Analyse der Sammelquoten für Gerätebatterien in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie in Island, Norwegen und der Schweiz.

Bericht hier lesen

Finalist des Green Alley Awards 2017: Sulfotools


Wie gelangen eigentlich die vielversprechenden Wirkstoffe in Cremes, Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln in unsere Körper? Um dort anzukommen, wo sie ihre Wirkung entfalten sollen, benötigen sie ein kleines Transporthilfsmittel: Peptide. Zur industriellen Herstellung dieser Biomoleküle werden jedoch große Mengen an giftigen organischen Lösungsmitteln benötigt, die nach dem Prozess als Sonderabfall zurückbleiben. Laut Europäischer Chemikalienverordnung REACH (Regulation, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals), werden die in der Peptidherstellung am häufigsten verwendeten organischen Lösungsmittel als besonders besorgniserregend eingestuft. Sie gelten als fruchtschädigend und gesundheitsschädlich und sind damit ein Risiko für Mensch und Umwelt.

Wohin also mit den ca. 20.000 Tonnen organischer Lösungsmittel, die jährlich für die Herstellung von Peptiden verwendet werden? Sulfotools, ein Start-up aus Darmstadt, hat nun die Pepidsynthese revolutioniert: Ihre „Clean Peptide Technology“ ersetzt die gefährlichen Lösungsmittel einfach mit wasserlöslichen Bausteinen und reduziert so die Menge an Sondermüll. Ein Plus für die Kosmetik- und Pharmaindustrie: Ihre Prozesse werden nicht nur umweltfreundlicher und nachhaltiger, es können zusätzlich sogar die Kosten der Peptid-Herstellung um 50% gesenkt werden.

Zum Green Alley Award

Plastik-fressende Mikroben liefern Enzyme für PET-abbauende Variante

Im Rahmen ihrer Forschungsprojekte zur Bekämpfung der globalen Umweltverschmutzung haben japanische Wissenschaftler des Kyoto Institute of Technology und der Keio-Universität ein Bakterium in einem Lager für Plastikabfall entdeckt, das Polyethylenterephthalat (PET) „essen“ kann.

Das Korea Advanced Institut für Wissenschaft und Technologie (KAIST) hat die Arbeit fortgesetzt, indem es die dreidimensionale Struktur der Enzyme untersucht hat, die von dem Bakterium verwendet werden. Damit wollten sie verstehen, wie die Enzyme große PET-Moleküle zersetzen. Auf diesem Weg haben die Wissenschaftler von KAIST eine noch effektivere PET-abbauende Variante entwickeln können.

Die Entdeckung könnte für die Entwicklung besserer Recyclingtechnologien und zur Reduzierung von Kunststoffabfällen von Bedeutung sein.

Die Studie finden Sie hier online


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