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 März 2017

Neues von Landbell

Landbell AG beteiligt sich am R2PI-Projekt

R2Pi - „Transition from linear 2 circular: Policy and Innovation“ ist ein neues dreijähriges Forschungsprojekt der Europäischen Kommission im Rahmen des Horizon 2020 Programmes, an dem sowohl die Landbell AG als auch die Green Alley Investment GmbH beteiligt sind.

Das Projekt möchte einen reibungslosen Übergang zur Kreislaufwirtschaft ermöglichen. Unter der Koordination des Kooperationszentrums für nachhaltigen Konsum und Produktion bilden innerhalb von 36 Monaten 15 Partner aus neun Mitgliedsstaaten und assoziierten Ländern ein Konsortium, das auf einer breiten Palette von Fachwissen und Erfahrung aufbaut. Dem Projekt haben sich Wirtschaftsfachleute, öffentliche Einrichtungen sowie Think Tanks und Forschungsinstitute angeschlossen.

Die Einzigartigkeit des R2PI-Projekts ist seine starke Geschäftsorientierung, die über die Umweltziele hinausgeht und die Rolle der Geschäftsinstrumente zur Diffusion von Circular Economy Business Models (CEBMs) untersucht. Dabei geht es hauptsächlich um die Entwicklung von Eckpfeilern für eine zunehmende Marktfähigkeit von CEBMs. Um diese zu ermitteln, werden die wirtschaftlichen und politischen Bedingungen analysiert, die derzeit die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft behindern oder die Entstehung linearer Wertschöpfungsketten begünstigen. Darüber hinaus sollen Fallstudien dabei helfen Ansätze und Muster, die den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft fördern, zu verstehen. Das akkumulierte Wissen ermöglicht es den beteiligten Projektpartnern, die R2Pi-Toolbox und die Richtlinien zu entwickeln, um sowohl Unternehmen als auch politische Entscheidungsträger zu unterstützen.

Sehen Sie hier weitere Details zum R2PI-Projekt




Neue Geschäftsführung für die Landbell GmbH

Herr Dirk Staubach, seit über 10 Jahren Prokurist bei der Landbell AG und Geschäftsführer der DS Entsorgungs- und Dienstleistungs-GmbH, übernimmt ab sofort als Sprecher der Geschäftsführung die Geschäftsbereiche Vertrieb, Einkauf, Logistik und Dienstleistungen bei der Landbell GmbH. Die Bereiche Finanzen und IT werden weiterhin von Herrn Udo Knopf geleitet.
Die Zusammenführung von Aufgaben des Betriebes und Vertriebes in einer Unternehmensspitze sollen Prozesse optimieren, Entscheidungswege verkürzen und den Service- und Beratungsansatz am Kunden intensivieren.

Um die Qualität des internationalen Dienstleistungsangebotes und den Beratungsservice weiter zu verbessern, wird das Führungsteam verstärkt. Wir freuen uns, dass Ellen Hitschler die Vertriebsleitung national und international bei der Landbell GmbH als Prokuristin übernommen hat.

Mit ihrer langjährigen Erfahrung in Führungspositionen bei verschiedenen internationalen Unternehmen, wie z.B. Veolia Umweltservice GmbH oder Duales System Deutschland GmbH bringt Sie das notwendige Know-How sowie umfangreiche Branchenexpertise für die neue Aufgabe mit.

Was Sie wissen sollten
Deutsches Verpackungsgesetz im Bundestag beschlossen

Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD konnten am Donnerstagabend im Bundestag den Entwurf des Verpackungsgesetzes (VerpackG) der Bundesregierung (Kabinettsentwurf) und einige Änderungen der Koalitionsfraktionen durchsetzen.

Das Gesetz soll die Recyclingquoten signifikant anheben und den Vollzug verbessern - unter anderem durch die Schaffung einer Zentralen Stelle. Darüber hinaus ist eine Mehrwegquote von 70 Prozent vorgesehen, sowie eine kommunalfreundlichere Formulierung der Rahmenbedingungen der parallelen Sammelstrukturen von Kommunen und dualen Systemen. Somit dürfen Kommunen den dualen Systemen nun Vorschriften für die Ausgestaltung der Sammlung machen, wenn diese Maßnahmen „geeignet“ sind und nicht über den eigenen Sammelstandard hinausgehen.

Am 10. Februar hatte der Bundesrat das VerpackG mit einigen Änderungsvorschlägen gegenüber dem Kabinettsentwurf vom Dezember 2016 an den Bundestag gegeben. Zu den Änderungswünschen äußerte sich die Bundesregierung bereits am 23. Februar und hat bis auf einen Vorschlag alle weiteren fundiert begründet abgelehnt. Nach der folgenden Debatte am 10. März hat der Bundestag das VerpackG in erster Lesung vorgestellt und zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen und am 20. März die von den Fraktionen berufenen Sachverständigen angehört.

Dem Umweltausschuss des Bundestages am 29. März folgend, wurde das VerpackG samt Änderungsvorschlägen der Koaltionsfraktionen zum Kabinettsentwurf nun in zweiter und dritter Lesung vom Bundestag beschlossen. Im nächsten Schritt wird der Bundesrat über das Gesetz entscheiden – voraussichtlich in seiner Sitzung am 12. Mai 2017. Eine Zustimmung des Bundesrates und somit in Inkrafttreten am 1. Januar 2019 erscheint realistisch, da wesentliche Kritikpunkte des Bundesrates vom Bundestag aufgenommen wurden. 

Die Landbell Gruppe begrüßt das VerpackG, da die vorgesehene Erhöhung der Recyclingquoten zwar herausfordernd ist, aber neben erheblichen Verbesserungen für die Umwelt auch Investitionssicherheit für die Wirtschaft mit sich bringen. Außerdem würde eine „Zentrale Stelle“ den fairen Wettbewerb unter den dualen Systemen stärken. Positive Äußerungen zum Gesetzesentwurf gab es auch seitens des BDI, des BDE, des VMV und der AGVU, die sich ebenso für eine rasche Verabschiedung des Gesetzes ausgesprochen haben. 




Kreislaufwirtschaftspaket der EU: Europa braucht dringend eine ambitionierte Kreislaufwirtschaft  

Das Europäische Parlament (EP) hat sich in seiner Sitzung am 14. März und basierend auf einem Vorschlag der europäischen Kommission vom Dezember 2015, auf einen Ausbau der Kreislaufwirtschaft in Europa geeinigt. Sechs Richtlinien des europäischen Abfallpakets standen auf dem Prüfstand: Die Abfallrahmenrichtlinie, die Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle, die Deponierichtlinie und die Richtlinien über Elektroaltgeräte, Altfahrzeuge und Altbatterien. Die Abgeordneten des EP stecken damit unter anderem ambitionierte Recyclingziele inklusive einer signifikanten Verringerung  der auf Deponien abgelagerten Siedlungsabfälle.

Die Landbell Gruppe begrüßt besonders den Entschluss des EP (zu Artikel 8 und 8a), die unternehmerisch frei und im Wettbewerb organisierte erweiterte Produzentenverantwortung zu stärken. Dabei sollen Mindestanforderungen an die Systeme, Qualitätsanforderungen an das Recycling, die Festlegung von Rollen für alle beteiligten Akteure und eine überwachende, unabhängige nationale Stelle Umweltstandards und die Zielerreichung sichern sowie den Weg für einen fairen Wettbewerb ebnen.  


Nun liegt das Paket zur Abstimmung im Europäischen Rat der Mitgliedsstaaten. Die Maltesische Präsidentschaft hat dabei das Ziel, eine Einigung der Länder schnellstmöglich herbeizuführen, um die Trilogverhandlungen (zwischen EU-Kommission, dem Rat und dem Europäischen Parlament) noch während ihres Ratsvorsitzes bis Ende Juni weit voranzutreiben. Anzunehmen ist, dass damit das Paket noch in der zweiten Jahreshälfte unter der Ratspräsidentschaft Estlands verabschiedet werden kann. 

Wie auch bisher wird die Landbell Gruppe über ihr Tochterunternehmen European Recycling Platform (ERP) den Europaabgeordneten und den Mitgliedsstaaten auf EU- und Länder-Ebene als kompetenter Stakeholder mit langjähriger, pan-europäischer operativer Erfahrung in den drei Fraktionen WEEE, Verpackungen und Batterien beratend zur Seite stehen – mit dem Ziel eines ambitionierten EU-Kreislaufwirtschaftspaket zum Nutzen der Umwelt, der Mitgliedsstaaten und der Konsumenten.

Landbell Gruppe und die EU Roadmaps für Kreislaufwirtschaft

Die EU
hat
Stakeholder der europäischen Kreislaufwirtschaft dazu aufgefordert, sich innerhalb des Gesamtziels einer europäischen Kreislaufwirtschaftspolitik an der Erarbeitung verschiedener „Roadmaps“ zu beteiligen. Die Landbell Gruppe und ihr Tochterunternehmen European Recycling Platform (ERP) sind der Forderung nachgegangen und haben sich zu folgenden drei „Fahrplänen“ als Stakeholder registriert:  

1.) Analyse der Schnittstelle zwischen Chemikalien, Produkten und Abfallgesetzen und Politikempfehlungen;  
Wir begrüßen diese Initiative der Europäischen Kommission, finden jedoch, dass der Regulierungsrahmen weiter angepasst werden muss, um die Verwendung von Recyclingmaterialien in Neuprodukten zu fördern. Momentan wird die Verwendung von recycelten Materialien wird unter anderem dadurch erschwert, dass heutige Abfallströme noch Stoffe enthalten, deren Verwendung in neuen Produkten durch die geltende Stoffgesetzgebung z.B. RoHS und REACH eingeschränkt sind (oder eingeschränkt werden). Folglich besteht Bedarf an einem Ansatz, der die Verbrennung von hohen Materialmengen verhindert und gleichzeitig die Verwendung von recycelten Materialien erhöht. Die Vermeidung von problematischen Stoffen in neuen Produkten und damit auch in zukünftigen Abfallströmen muss dabei ebenso sichergestellt werden. 

2.) Bewertung der Verordnung (EG) Nr. 1013/2006 über die Verbringung von Abfällen (Abfallverbringungsverordnung - Waste Shipment Regulation);  

ERP begrüßt diese Initiative der Europäischen Kommission. Mit über 15 Jahren Erfahrung im grenzüberschreitenden Abfallmanagement können wir wertvolle Hinweise über den Stand der Durchsetzung der Waste Shipment Regulation in verschiedenen europäischen Ländern geben, sowie Probleme hervorheben, die eine gesamteuropäische Umsetzung der Regulierung mit sich bringen könnte und Verbesserungsvorschläge für einen europäischen „Abfallbinnenmarkt“ einbringen. 

3.) Kommunikation: Strategie für Kunststoffe in einer Kreislaufwirtschaft.  
Die Kunststoffstrategie zielt darauf ab, die Wirtschaftlichkeit und die Qualität Kunststoffrecycling zu verbessern, den Einsatz von Recyclingkunstoffen zu fördern und Kunststoffabfälle in der Umwelt (speziell Mikroplastik in Flüssen und Meeren) zu reduzieren. ERP begrüßt diese Initiative der Europäischen Kommission, da Verpackungen, WEEE und Batterien - also die Fraktionen die ERP pan-europäisch als System behandelt - signifikante Mengen an Kunststoff enthalten und ERP’s Kunden auch stark an liefersicheren Sekundärrohstoffen im Kreislauf interessiert sind.



Recyclinglösung für Verwertung von ausgedienten Windkraftanlagen

Forscher des Verbundvorhabens „Recycling von Kompositbauteilen aus Kunststoffen als Matrixmaterial – ReKomp“ zeigen wie das effektive Recycling von glasfaserverstärktem Kunststoff oder kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff aussehen kann. Diese Stoffe sind hauptsächlich in den Rotorblättern von Windkraftanlagen enthalten, aber das Verfahren soll auch für andere Abfälle aus der Automobil- oder Luftfahrtindustrie sinnvoll sein.


Bei dem erforschten Verwertungsprozess stehen die energetische Demontage und die materialspezifische Aufbereitung der zweiphasigen Materialverbünde im Fokus. Die Demontage mit der Hilfe von Sprengstoff hat sich bewährt. Die Methode bringt zwei Vorteile mit sich: Die Demontage dauert unter zwei Sekunden und der Explosivstoff lässt sich flexibel aufbringen. Für eine stoffliche Verwertung empfehlen die Forscher nach der mechanischen auch eine chemische Aufbereitung. Diese erzielt die besten Resultate mit der Erhitzung der Proben auf 220 Grad Celsius und der anschließenden Anwendung der Lösungsmittel PEG 400 und Triethylenglykol.  

Hier finden Sie den Abschlussbericht des Projektes


Studie zeigt: Deponieraum wird knapp

Wie ein Überblick über die Deponiekapazitäten in den Bundesländern zeigt, sind in manchen Bundesländern in weniger als zehn Jahren die Deponien der Klasse 1 (DK I) voll. Besonders Norddeutschland ist akut vom Deponiemangel betroffen. 

Aufgrund der begrenzten Deponiekapazitäten werden schon heute Bodenaushub, Bauschutt und mäßig belasteter mineralischer Abfall auch über mehrere hundert Kilometer transportiert.

Mit der neuen Mantelverordnung, die den zukünftig bundeseinheitlichen Umgang mit mineralischen Abfällen regeln soll, könnte sich diese Situation noch verschärfen. Denn laut Bundesumweltministerium kommen 13 Millionen Tonnen mineralische Bau- und Abbruchabfälle zu den Deponien hinzu. Für die Entsorgung sind die Landkreise und kreisfreien Städte zuständig. Sie müssen auch dafür sorgen, dass neue Deponien geschaffen werden. Grund genug dafür, dass alle Beteiligten der Wertschöpfungskette noch stärker auf ein konsequentes Recycling setzen, damit so wenig wie möglich an Ressourcen als Abfall auf Deponien landen.



Studien & Publikationen

Das Europäische Parlament veröffentlicht eine animierte Infografik zur Kreislaufwirtschaft 

Wird die Kreislaufwirtschaft innerhalb verschiedener EU-Staaten nicht konsequent umgesetzt, stehen der Umweltschutz Europas, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft und letztlich der Lebensstandard der EU-Bürger auf dem Spiel. So lautet die Kernbotschaft einer animierten Infographik, die vom Forschungsdienst des Europäischen Parlaments veröffentlicht wurde. Diese wurde für die Öffentlichkeit zur visuellen Erläuterung der Hauptkonzepte der Kreislaufwirtschaft entwickelt. Die Grafik zeigt den Recycling-Vorgang für verschiedene Material- und Abfallströme in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten und analysiert Chancen und Hindernisse. 


Als Haupthindernis werden beispielsweise die fehlenden finanziellen Mittel zur Entwicklung von Innovationen im Bereich der Kreislaufwirtschaft genannt. Auch werden Verschmutzungen meist nicht eingepreist und es fehlt an konkreten Anreizen für eine effektive Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Recyclingunternehmen, Wertschöpfungsketten zirkular zu gestalten. 

Das Europäische Parlament fordert EU-weite und nationale Ziele, um die Ressourceneffizienz bis 2030 um 30% gegenüber 2014 zu heben. Darüber hinaus empfiehlt es, einen Katalog an Indikatoren auszustellen, um verschiedene Aspekte des Ressourcenverbrauchs messen zu können.

Über diesen Link können Sie die Infografik einsehen.

© Copyright Bild: European Parliamentary Research Service


Die Landbell Gruppe stellt sich vor

Interview mit Kevin Hoban, Chief Operating Officer bei H2 Compliance, ein Unternehmen der Landbell Group 

Herr Hoban, was ist Ihr Job in der Landbell Gruppe?  

Ich bin Chief Operations Officer für H2 Compliance (Chemikalien) innerhalb der BU2 Gruppe, wo ich ein Team von fast 20 Fachberatern leite. Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihren Verpflichtungen in Sachen Meldung und Entsorgung von Chemikalien nachzukommen – innerhalb der EU und zunehmend auch weltweit. Unternehmen sind verpflichtet, Eigenschaften von chemischen Stoffen und Gemischen zu ermitteln, deren sichere Verwendung zu gewährleisten und betroffene Personen zu informieren. In der EU gibt es etwas 130.000 Chemikalien, so dass die Gewährleistung der Vorschriften von großer Bedeutung ist. Mit dieser Initiative ist die EU ein Vorbild für den Rest der Welt. 

Was zählt zu Ihren wichtigsten Aufgaben und Herausforderungen? 
In den letzten zehn Jahren waren wir als Berater für rund 300 Kunden tätig, wobei die meisten Projekte über mehrere Jahre angelegt sind, vor allem in der pharmazeutischen Industrie, wo wir Branchenführer sind. Wir handeln u.a. auch als gesetzlicher Bevollmächtigter - als „Only Representative“ (ähnlich wie das Autorisierungsmodell für WEEE) - wobei wir die Compliance-Pflichten für 100 Nicht-EU-Unternehmen und deren 1.200 in der EU ansässigen Importeure übernehmen. Wir sind immer stärker in hochkomplexe Programme involviert, um die Nutzung bestimmter Chemikalien in der EU zu rechtfertigen („Authorization“), bei denen die Vorteile für die Gesellschaft größer als die Risiken sind. Meine Aufgabe ist es, vor allem Kunden zu akquirieren und die gesamte Organisation zu managen. 

Wie hat Sie ihr Weg zu Landbell geführt? 
Nach meinem Abschluss als Industrie-Chemiker arbeitete ich fünf Jahre lang in der Metall-Industrie. Anschließend war ich zehn Jahre lang für Hewlett-Packard tätig. Ein Teil meiner Aufgaben bei H2 Compliance beinhaltete die Rücknahme und das Recycling von Druckerpatronen, sodass ich mit den Landbell-Tätigkeiten schon vertraut war. Darüber hinaus saß ich im Vorstand von ERP, bevor diese von Landbell übernommen wurde. 

Was tun Sie privat für die Umwelt?  
Ich trenne meinen Abfall, kompostiere auch die Bioabfälle und finde es klasse, mein eigenes Gemüse und frische Kräuter zu pflanzen und wachsen zu sehen. 



Wussten Sie schon, dass ... ?

Dell setzt recycelten Plastikmüll ein

Der Technologie-Konzern Dell verkauft eines seiner Notebookmodelle künftig in einer Verpackungsschale aus recyceltem Plastikmüll. Laut Dell stammt der Großteil des Kunststoffabfalls dabei aus dem Meer. Zum Einsatz kommen die HDPE-Verpackungsschalen ab Ende April.


Rund 8.000 Kilogramm Plastikmüll wurden in dem Pilotprojekt für die Verpackungen des Notebooks XPS 13 2-in1 verwendet. Gesammelt wurde der Plastikmüll an Flüssen, Wasserstraßen, Küsten und Stränden. Anschließend wurden die Kunststoffe aufbereitet und mit anderen recycelten HDPE-Kunststoffteilen gemischt. Das Pilotprogramm wurde bereits 2016 in einer Machbarkeitsstudie in Haiti getestet. Dell hat angekündigt, seinen Kunden mit den neuen Verpackungen auch Informationen über die Herstellung und die erneute Recyclingfähigkeit zu geben.


Termine
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Landbell AG für Rückhol-Systeme
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