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Februar 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, 

in den letzten Monaten hat sich in der Landbell Gruppe wieder viel getan. Wir haben Kooperationen mit ausgewählten Partnern gestartet, um die Umwelt-Compliance für Sie noch einfacher zu machen. Wir haben für Sie in Berlin und Brüssel die anstehenden Gesetzgebungsverfahren beobachtet und berichten, was aus rechtlicher Sicht auf Sie zukommt. Außerdem waren wir wieder weltweit auf Messen und Veranstaltungen unterwegs.Wir wollen Sie auch in Zukunft über Entwicklungen bei Landbell und Trends in der Kreislaufwirtschaft auf dem Laufenden halten, und haben dafür unseren Newsletter generalüberholt.   

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns über Ihr Feedback!
  
Ihr Jan Patrick Schulz



Neues von Landbell
Strategische Partnerschaft mit DHL  

Gemeinsam werden die Landbell Gruppe und der weltweit führende Logistik-Anbieter DHL Supply Chain ihren Kunden einen Rundumservice für Umweltmanagement anbieten. Die neuartige Partnerschaft ermöglicht es Herstellern, ihre Geschäftsabläufe zu optimieren, indem sie auf die branchenweit besten Services aus einer Hand zugreifen. Bisher mussten sie sich mit Supply-Chain-Management und Herstellerverantwortung als zwei voneinander getrennte Bereiche befassen. Durch die gebündelten Kompetenzen von Landbell und DHL senken die Partner nicht zuletzt auch Markteintrittsbarrieren für ihre Kunden. 


Beide Unternehmen konzentrieren sich in der Partnerschaft auf ihre Kernkompetenzen. Das heißt, DHL kümmert sich um sämtliche Flüsse in der Lieferkette; die Landbell Gruppe verantwortet den Bereich Umwelt-Compliance und erweiterte Produzentenverantwortung, und sorgt dementsprechend dafür, dass sämtliche Entsorgungs- und Recyclingprozesse länderspezifisch gesetzeskonform umgesetzt werden. „Supply-Chain- und Ressourcen-Management können für Unternehmen äußerst komplex werden“, so Jan Patrick Schulz, Vorsitzender des Vorstands der Landbell Gruppe. „Deshalb sind wir zuversichtlich, dass unsere neue Partnerschaft mit DHL für unsere Kunden einen großen Mehrwert bringt.“ 

Weitere Informationen unter: www.together-is-better.com


Landbell Group präsentiert sich auf Technikmesse CES in Las Vegas 

Anfang Januar fand in Las Vegas die International Consumer Electronics Show (CES), eine der weltweit größten Fachmessen für IT und Unterhaltungselektronik, statt. Die Landbell Gruppe war vor Ort, um Hersteller aus aller Welt, die ihre Produkte in Europa vertreiben möchten, zu informieren, welche lokalen Richtlinien es hinsichtlich Umwelt-Compliance gibt, und wie sie diesen gerecht werden können. 


Auf der CES in Las Vegas präsentierten rund 3.800 Unternehmen aus 150 Ländern ihre Produktneuheiten, so zum Beispiel leistungsstarke Smartphones, smarte Kühlschränke, Virtual Reality-Brillen oder selbstfahrende Autos. Rund 150.000 Besucher zählt die Messe jährlich. 

Vom 7. bis 9. Juni 2017 findet die CES Asia in Shanghai statt. Auch hier wird ein Team der Landbell Gruppe vor Ort sein. 

Weitere Informationen zur Messe: www.ces.tech 

Transparent Packaging vereinfacht Reporting von Verpackungsdaten 

Unternehmen, die eine große Anzahl von Produkten in unterschiedlichen Verpackungen herstellen und/oder auf den Markt bringen, kommen nicht um das Thema Verpackungen und Verpackungsmaterial herum. Sowohl für interne Prozesse als auch für das Meldewesen müssen sie gewährleisten, den Überblick über die Mengen, Art und Material zu behalten. Je mehr Produkte ein Unternehmen vertreibt, desto komplexer wird die Angelegenheit. Ist es darüber hinaus noch in verschiedenen Ländern aktiv, kann es schnell unübersichtlich werden. Damit sich Unternehmen hier nicht verzetteln, bietet Landbell gemeinsam mit seinem Partner Greenstreets Environmental Resources mit „Transparent Packaging“ jetzt eine passende Lösung an. 

Wir prüfen welche Informationen bereits vorliegen oder noch fehlen und erarbeiten für unsere Kunden einen transparenten Gesamtüberblick. Somit können sie sich auf ihr Kerngeschäft fokussieren und sicher sein, dass ihre Daten immer auf dem aktuellsten Stand sind und den jeweiligen rechtlichen Anforderungen entsprechen. Mit „Transparent Packaging“ vereinfacht Landbell die Datenerhebung von Verpackungsmaterialien und sorgt für ein transparentes Reporting von Verpackungsdaten. Die Vorteile für den Kunden sind nicht nur die Zeitersparnis, sondern auch die Kostensenkung durch effiziente Prozesse und ein ruhiges Gewissen.


Was Sie wissen sollten

Landbell Gruppe begrüßt Abstimmung im Europäischen Parlament zum Kreislaufwirtschaftspaket 

Der Umweltausschuss (ENVI) des Europäischen Parlaments hat am 24. Januar im Rahmen des Kreislaufwirtschaftspakets zahlreiche Änderungsanträge zu den EU-Abfallrichtlinien angenommen (Abfallrahmenrichtlinie und die Richtlinien zu Elektronikschrott, Verpackungen, Altfahrzeugen, Batterien und Deponierung). Damit sind die Abgeordneten einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem klaren und harmonisierten Rechtsrahmen für die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) in Europa gegangen. Der Regulierungsrahmen soll Trittbrettfahreranreize in der Abfallwirtschaft eindämmen, gleichzeitig zur Erhöhung der gesammelten und recycelten Abfallmengen beitragen und damit die Abhängigkeit Europas von natürlichen Rohstoffvorkommen und -importen reduzieren. Das Paket verfolgt somit gleichzeitig  Umwelt- und wirtschaftliche Ziele. 

Die Abgeordneten stärkten mit ihrer Abstimmung die erweiterte Herstellerverantwortung im fairen Wettbewerb mit EU-weit harmonisierten Mindestanforderungen an EPR und Recycling – für qualitativ hochwertige aber ebenso effiziente Prozesse. Auch sollen in Zukunft die Rollen und Zuständigkeiten aller Akteure in der Abfallwirtschaft klarer definiert, sowie in jedem Land eine unabhängige Instanz für die Überwachung der Umsetzung und Einhaltung der gemeinsamen Regeln geschaffen werden. 

Die Landbell Gruppe und ihr Tochterunternehmen European Recycling Platform (ERP) haben in zahlreichen Gesprächen mit Europaabgeordneten und anderen Stakeholdern auf EU-Ebene ihre Erfahrung mit dem Abfallmanagement unter unterschiedlichen rechtlichen Bedingungen in vielen EU-Ländern eingebracht und fordern Parlament und Mitgliedstaaten nun auf, im Laufe des weiteren Verfahrens an den ambitionierten Plänen festzuhalten, um den Weg zu einer europäischen Kreislaufwirtschaft zu ebnen.


Verpackungsgesetz: Chance auf ökologische Modernisierung

Um die zukünftige Ausgestaltung der Kreislaufwirtschaft in Deutschland zu verbessern, hat das Bundeskabinett kurz vor Weihnachten einen über viele Monate hinweg ausgehandelten Entwurf des Gesetzes über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die hochwertige Verwertung von Verpackungen (kurz: VerpackG) beschlossen. Die Landbell Gruppe begrüßt das VerpackG, das eine für die nötige Investitionssicherheit schon längst überfällige Erhöhung der Recyclingquoten mit sich bringen soll und befürwortet eine zügige Verabschiedung des Entwurfs durch Bundesrat und Bundestag.

Den ersten Schritt dazu machte am 10. Februar der Bundesrat. Die Länder haben zwar eine in Teilen kritische Stellungnahme zum Entwurf der Bundesregierung abgegeben, aber dem VerpackG grundsätzlich zugestimmt. Da das Gesetz aber nicht der Zustimmung durch den Bundesrat bedarf, kann es voraussichtlich am 9. März im Bundestag beraten werden. Allerdings könnten die Änderungswünsche der Länder den ausgewogenen Kompromiss des Kabinettsentwurfs, ja sogar die Verabschiedung des Gesetzes in dieser Legislaturperiode in letzter Minute gefährden.

Unter anderem hatten die Wirtschaftsverbände BDI, BDE und AGVU zuvor an die Länder appelliert, nicht durch sachfremde, politisch motivierte Erwägungen notwendige ökologische Verbesserungen zu verhindern. Die Landbell Gruppe unterstützt diese Position – auch als Mitglied von AGVU und BDE.

Die Abgeordneten des Bundestags sind nun aufgefordert, mit dem VerpackG die Grundlage für fairen Wettbewerb unter allen Akteuren in der Wertstoffkette für Verpackungen inklusive des Recyclings dieser zu schaffen - sowie die dafür notwendige Investitionssicherheit. So können nach monatelangen Verhandlungen hoffentlich endlich die Weichen für eine ökologische und effiziente Kreislaufwirtschaft in Deutschland neu gestellt werden.

Studien & Publikationen

Ellen MacArthur Stiftung und IDEO bringen Guide für „Design Thinking“ in der Kreislaufwirtschaft heraus 

Die Ellen MacArthur Foundation, die sich zur Aufgabe gemacht hat, den Wandel zur Kreislaufwirtschaft voranzutreiben, und IDEO, eine internationale Design- und Innovationsberatung, haben sich zusammengetan und den ersten „Circular Design Guide“ erstellt. 

Ihr Ansatz ist, innovativen Unternehmern und Vordenkern Anhaltspunkte zu geben und Herangehensweisen zu definieren, wie sie ihr Geschäft und ihre Lösungen mit der Idee der Kreislaufwirtschaft in Einklang bringen können. Der Guide soll im Unternehmen die Entwicklung von Kreislauf-Lösungen und -Produkten anregen, die gleichzeitig von Verbrauchern geschätzt werden, dem Unternehmen einen Vorsprung vor Wettbewerbern verschaffen und außerdem unserer Welt und Umwelt mehr nutzen als schaden. 

Wie das gelingen soll? Ellen MacArthur Foundation und IDEO schlagen dafür 24 Methoden vor, darunter zum Beispiel: „Lerne von der Natur“, „Regeneratives Denken“, „Kehre Inneres nach außen“, „Identifiziere Kreislauf-Möglichkeiten“, „Smarte Materialauswahl“ oder „Finde neue Partnerschaften“. 

Mehr zum Thema: www.circulardesignguide.com 

© Copyright Bild: Ellen MacArthur Foundation


Die Landbell Gruppe stellt sich vor
Interview mit Michael Gormann, Geschäftsführer von ERP Deutschland 

Herr Gormann, was ist Ihr Job in der Landbell Gruppe? 
Ich bin als Geschäftsführer für das Deutschlandgeschäft der European Recycling Platform (ERP) verantwortlich. ERP kümmert sich für Hersteller und Vertreiber um die Einhaltung und Durchführung rechtlicher Verpflichtungen aus dem ElektroG. Außerdem betreibt ERP eines der vier in Deutschland zugelassenen Rücknahmesysteme für Gerätealtbatterien. 

Was zählt zu Ihren wichtigsten Aufgaben und Herausforderungen?
Ich bin als Geschäftsführer fest in das Tagesgeschäft eingebunden. Ich plane unsere Vertriebsstrategie und setze diese auch aktiv mit um, wenn ich unsere Kunden betreue oder neue potenzielle Kunden anspreche. Die regelmäßige Prüfung gesetzlicher Neuerungen, die unser Geschäft betreffen könnten, die Kontrolle unserer Finanzen und die Führung unseres Teams runden meine Aufgaben ab. 


Wie hat Sie ihr Weg zu Landbell geführt?
Ich kam 2013 zu ERP. Ich begann als kommissarischer Geschäftsführer der ERP Österreich und war gleichzeitig dafür zuständig, bei ERP Deutschland Vertrieb und Marketing aufzubauen. Anfang 2014 wurde ich dann Geschäftsführer der ERP Deutschland. Vor meiner Zeit bei ERP war ich zuletzt gut 13 Jahre bei einem großen taiwanischen Telekommunikationsausrüster beschäftigt, wo ich als Bereichsleiter für das internationale Key Account Management zuständig war. 

Was tun Sie privat für die Umwelt? 
Ich trenne meinen Abfall und kaufe bewusst ein, d. h. ich achte auf umweltfreundliche, energiesparende Produkte.

Wussten Sie schon, dass ... ?
... Procter & Gamble (P&G) angekündigt hat, eine Flasche für Head & Shoulders aus „Beach Plastic“ auf den Markt zu bringen. Der Shampoo-Hersteller will die Verpackung bis zu 25 Prozent aus Recycling-Plastik produzieren lassen, das an Stränden eingesammelt wurde. Landbells Kooperationspartner, das Upcycling- und Recycling-Unternehmen TerraCycle, kümmert sich dabei um die Sortierung der Plastikabfälle, bevor daraus neue Verpackungen gemacht werden. 

Auch Adidas hat bereits einen Schuh auf den Markt gebracht, der zu 95 Prozent aus Plastikflaschen besteht, die aus dem Ozean rund um die Malediven gefischt wurden. 

Ein neuer Trend? Vielleicht. Aber auf jeden Fall ein großer Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft!

Termine
09.-10.03.2017
Circular Economy Stakeholder-Konferenz der Europäischen Kommission, Brüssel

14.03.2017
The future of Waste Management: Promoting a Circular Economy in the UK, London

29.-30.03.2017
Plastics Recycling Show (PRS) Europe 2017, Amsterdam

05.-07.04.2017
terratec, Fachmesse für Entsorgung, Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft, Leipzig

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